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Wieblingen spielt für guten Zweck

 

(msc) Trainer Müller hatte die Idee - Verbandsligakonkurrenz im Derby

 

Christian Weirich ist zwar nur Interimstrainer bei den Oberliga-Damen der SG Nußloch, aber er ist mit dem Herzen dennoch voll dabei. Sein Ziel für die kommende Partie gegen den SF Schwaikheim: „Wir müssen die zwei Punkte mitnehmen und so ein Zeichen gegen den Abstieg setzen.“ Im vergangenen Spiel gab es zumindest einen Zähler für die SGN, über den sich Weirich folgerichtig freute: „Den haben wir uns erkämpft.“ Etwas schade fand er nur, dass sich seine Mannschaft nicht mit einem Sieg belohnte. Trotzdem hält er fest: „Wir sind vom Gefühl her auf dem Weg der Besserung.“

Bei der HSG St. Leon/Reilingen stehen die Zeichen dagegen genau anders herum. Tabellarisch sieht es für die HSG viel besser aus als in Nußloch, die Formkurve zeigt dagegen deutlich nach unten. Nach zuvor acht ungeschlagenen Spielen in Folge gab es zuletzt zwei Pleiten nacheinander. Am Sonntag gastiert mit dem VfL Pfullingen ein Team aus dem Tabellenkeller bei den St. Leonerinnen, da soll der Umschwung gelingen.

 

Oberliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: SG Nußloch – SF Schwaikheim; Sonntag, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – VfL Pfullingen.

 

Auch der Badenligist TSG Wiesloch hofft auf Rehabilitation. Die jüngste 16:35-Klatsche gegen den TSV Birkenau war ein harter Schlag für das Team von Trainer Patrick Körner und der negative Höhepunkt von fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen. Nun führt die Reise der TSG zum Schlusslicht, dem TV Bretten – ein guter Aufbaugegner?

Die HSG St. Leon/Reilingen hat eine schwerere Aufgabe vor der Brust: Es geht in die harzfreie Lilli Gräber Halle des punktgleichen TV Friedrichsfeld. „Unsere Jungs werden gut beraten sein, wenn sie wieder ihr Augenmerk auf die eigene Abwehrleistung legen und im Angriff nicht leichtfertig die Bälle hergeben“, weiß St. Leons-Abteilungsleiter Rolf Hofmann.

 

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Bretten – TSG Wiesloch; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Friedrichsfeld – HSG St. Leon/Reilingen.
Badenliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TV Schriesheim – TSV Malsch; Sonntag, 15 Uhr: SG Heddesheim – TSG Wiesloch; 16.30 Uhr: TV Brühl – TSV Rot.

 

Der TSV Wieblingen steht vor seiner letzten Verbandsligapartie des Jahres gegen die HSG Ettlingen/Bruchhausen recht gut da – doch das sportliche rückt am Sonntag in den Hintergrund. Klar, Trainer Christian Müller will sich natürlich auch die beiden Punkte sichern, doch er verfolgt noch ein anderes Ziel: Spenden für den guten Zweck zu generieren. „Ich spende seit ein paar Jahren an privat an das Kinderhospitz Heidelberg“, erzählt er: „Dieses Jahr kam mir die Idee, das Ganze etwas auszuweiten. Deshalb habe ich als Trainer bei meinem Verein angefragt, ob wir das letzte Heimspiel unter dem Motto 'Wir spielen für Kinder' stattfinden lassen kann.“ Gesagt, getan – Im Foyer wird eine Spendenkasse aufgestellt, in die jeder Zuschauer etwas hineinlegen kann.

Auf dem Feld geht es bei der Verbandsligakonkurrenz indes ganz und gar nicht beschaulich zu. Der TSV Malsch erwartet den TV Eppelheim zum Derby. „Ob das Spiel schön zum anschauen wird, bleibt abzuwarten“, schmunzelt Malsch-Coach Christian Koch. An Spannung war dieses Duell in der Vergangenheit zumindest kaum zu überbieten: „Eppelheim ist ein sehr starker Gegner, es war immer sehr knapp.“ Auch aktuell sind beide Teams gut aufgelegt. Der TVE überraschte mit einem Punkt gegen Neuenbürg, Malsch holte zwei Zähler in Tauberbischofsheim. „Das Spiel ist verdammt wichtig, hinten drin in der Tabelle ist alles sehr eng“, weiß Koch: „Wenn wir gewinnen, haben wir neun Punkte und den schwachen Start abgefangen.“

Der TSV Rot muss zum Topspiel zum Zweiten nach Walzbachtal. Mit nur vier Verlustpunkten ist der TSV die am Besten gestellte Mannschaft der Liga, einzig die beiden Partien weniger verhindern die Spitzenposition. Auch gegen die HSG Walzbachtal zählt nur ein Sieg, so dass sich an dieser Situation nichts ändert.

Wie Rot hat auch die TSG Dossenheim bereits 16 Zähler erkämpft, wenn auch in zwei Begegnungen mehr. Am Sonntag empfängt die Germania den TV Neuthard, der sich auf Rang sieben befindet.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.45 Uhr: TSV Malsch – TV Eppelheim; Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – HSG Ettlingen/Bruchhausen; 17.30 Uhr: HSG Walzbachtal – TSV Rot; 18 Uhr: TSG Dossenheim – TV Neuthard.
Verbandsliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: KuSG Leimen – TG Neureut II; 18 Uhr: HC Vogelstang – BSC Mückenloch; Sonntag, 15.30 Uhr: TV Dielheim – SG Kronau/Östringen.

Seit nunmehr sechs Partien wartet der TV Bammental auf einen Sieg in der Landesliga. Die „Crocodiles“ haben bislang vier ihrer neun Spiele unentschieden gespielt – gegen den Vorletzten TSV Amicitia Viernheim II soll nun aber endlich wieder ein Erfolg her.

Die PSV Knights, das einzige Team, das noch schlechter als Viernheim II dasteht, haben den TV Hemsbach zu Gast. Die rote Laterne wird der PSV in diesem Jahr nicht mehr abgeben können, doch zumindest nach Pluspunkten könnten die Heidelberger mit den Hessen gleichziehen – ein Heimsieg zum Jahresabschluss ist dann aber Pflicht.

 

Landesliga Männer, Samstag, 15 Uhr: TSV Amicitia Viernheim II – TV Bammental; Sonntag, 18 Uhr: PSV Knights – TV Hemsbach.
Landesliga Frauen, Sonntag, 16.30 Uhr: TSV Malsch II – HSG Bergstraße; 17.15 Uhr: TSV Steinsfurt – TSV Meckesheim; 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – SpVgg Ilvesheim.
1. Kreisliga Männer, Samstag, 18 Uhr: SG Kirchheim – SC Sandhausen; 19.30 Uhr: KuSG Leimen – TV Sinsheim; Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen II – HG Eberbach; 19 Uhr: TSV Steinsfurt – TSV Rot II, SG Nußloch II – SG Walldorf Astoria.
1. Kreisliga Frauen, Samstag, 16.10 Uhr: SG Kirchheim – TV Neckargemünd; Sonntag, 16 Uhr: TSG Dossenheim – TSV Rot II; 19.40 Uhr: PSV Knights – TV Sinsheim.
2. Kreisliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch II – TSG Ziegelhausen; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Dielheim – SG Walldorf Astoria II; 18 Uhr: TV Bammental II – TV Neckargemünd; 20 Uhr: TSG Dossenheim II – TSV Malschenberg II.
2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 13.30 Uhr: TV Dielheim II – SG Walldorf Astoria II.
3. Kreisliga Männer, Samstag, 14.20 Uhr: SG Kirchheim II – SC Sandhausen II; KuSG Leimen II – TV Sinsheim II; 18 Uhr: TB Neckarsteinach – TSV Rot III.
4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights III – TSV Rot IV; Staffel II, Sonntag, 18.30 Uhr: TV Neckargemünd II – TSV Steinsfurt II.

Rot muss mit einem Punkt zufrieden sein

 

(msc) TSV nur 28:28 gegen Reserve der SG Leutershausen - Auch Eppelheim mit Remis beim Spitzenreiter Neuenbürg

 

Badenliga Männer

HSG St. Leon/Reilingen – TV Knielingen 19:18 (10:9).

Hochspannung im Harres. Christian Decker brachte die HSG St. Leon/Reilingen ganze fünf Minuten vor Schluss mit 19:18 in Führung – danach passierte nicht mehr. „Wir hätten noch was machen können“, erklärte Abteilungsleiter Rolf Hofmann aufgrund einiger Kontergelegenheiten in diesen Minuten. Doch keine davon fand den Weg ins gegenerische Tor. Der Sieg war trotz allem der HSG vergönnt, denn auch der TV Knielingen war nicht mehr erfolgreich: „Wir haben dann hinten nichts mehr zugelassen“, hatte Hofmann Grund zur Freude.

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 1, Rausch 3, Krepper 6, Decker 7/2, Kikillus 2.

TSG Wiesloch – TSV Birkenau 16:35 (8:17).

Das hat gesessen. Die TSG Wiesloch muss sich dem TSV Birkenau mehr als deutlich geschlagen geben. Während die Hessen ihre beste Saisonleistung abriefen, kam die TSG so gar nicht ins Spiel. Von Anfang an war so klar, dass Wiesloch an diesem Abend keine Punkte würde holen können. Eine Wurfquote von unter 50 Prozent tat ihr Übriges, die Abwehr musste ebenfalls 35 Gegentreffer hinnehmen.

TSG Wiesloch: Ruß 2, N.Maier 2/1, Tichelmann 2, Dutzi 2, M.Sauter 2, F.Sauter 1, Kapp 1, B.Maier 1, van de Locht 2, Schmidt-Eisenlohr 1.

Badenliga Frauen

HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Malsch 28:19 (12:13).

Der TSV Malsch kommt einfach nicht voran. Auch gegen die HG Königshofen/Sachsenflur müssen sich die Germanen mit einer deutlichen 19:28-Schlappe abfinden, der letzte Tabellenplatz bleibt ihnen somit erhalten.

TSV Malsch: Rensch 3/3, Rothermel 1, Tidl 2/2, Lenhard 2, Bride 4, Steinhauser 1, Scherer 5, Kaya 1.

TSG Wiesloch – TSV Birkenau II 28:31 (12:14).

Bevor die Wieslocher Männer gegen den TSV Birkenau verloren, trafen die Damen auf die Drittliga-Reserve der Odenwälder. Zwar war es in der Frauen-Badenliga wesentlich knapper als bei den Herren, doch auch da setzte sich letztlich der TSV Birkenau II durch.

TSG Wiesloch: Lies 2, Schupp 1, Marischler 1, Hilgenhaus 2, Sauter 10/4, Gefäller 1, Hofmann 1, Schmidt 3, Frick 5, Hofstetter 2.

TSV Rot – SG Pforzheim/Eutingen 26:23 (13:9).

Handball-Ästheten fanden an diesem Spiel keinen Gefallen. Der TSV Rot setzte sich in einer schwachen Partie gegen die SG Pforzheim/Eutingen durch. Letztendlich lieferte Rot die wohl schlechteste Saisonleistung ab, sicherte sich gegen die schwachen Gäste allerdings trotz allem den Sieg.

TSV Rot: Schober 3, Laier 6, K. Bergweiler 3, L. Engelmann 2, C. Hofmann 4, Knopf 2, T. Bergweiler 1, Galante 5/3.

 

Verbandsliga Männer

TV Eppelheim – HC Neuenbürg 26:26 (15:12).

Da durfte sich der TV Eppelheim bei Neuenbürgs Artur Pietrucha bedanken. Der starke Gäste-Akteur hatte zwei Sekunden vor Schluss einen völligen Blackout und ermöglichte dem TVE so einen Zähler. Bei Stand von 25:26 aus Eppelheimer Sicht versuchte sich Philipp Stotz von der Mittellinie aus an einem aussichtslosen Verzweiflungswurf. Pietrucha verhinderte diesen jedoch grob regelwidrig – Rot und Siebenmeter für den TVE waren die Folge. Robin Erb übernahm die Verantwortung und setzte den Ball in die Maschen. „Der Punkt ist hochverdient. Wenn wir unsere freien Chancen schon in der ersten Hälfte genutzt hätten, wäre auch mehr drin gewesen“, erklärte Trainer Eduard Heier: „Nach dem hektischen Ende können wir aber gut mit dem einen Punkt leben.“

TV Eppelheim: P. Brendel 2, Stotz 3, Erb 5/2, Hofmann 2, Scheffzek 9, Föhr 2, Stroh 1, Dürr 2.

TV Neuthard – TSV Wieblingen 24:33 (12:17).

Ein Blitzstart ebnete den Weg des TSV Wieblingen, um zwei Zähler aus Neuthard zu entführen: Bereits nach fünf Minuten hatte der heimische TV mit 1:5 das Nachsehen, zur Halbzeit stand es bereits 17:12 für die Heidelberger. Auch im weiteren Spielverlauf brannte bei Wieblingen nichts mehr an. Marco Widmann und Lukas Wolf trafen jeweils zweifach und erzielten zusammen nur ein Tor weniger als die gesamte Neutharder Mannschaft.

TSV Wieblingen: P. Wolf 3, Widmann 12, Adler 2, Gaa 2, L. Wolf 11/2, Ross 1, Dörr 2.

HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TSV Malsch 32:36 (16:14).

Der TSV Malsch sprang vom letzten Rang auf Platz elf. Schuld daran war ein Sieg bei der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim, die die Germanen ebenso hinter sich ließ, wie die HSG Ettlingen/Bruchhausen und das neue Schlusslicht TV Ispringen. Noch 15 Minuten vor Spielschluss lag die Germania indes mit zwei Toren zurück, ehe den Hausherren aus dem Taubertal die Luft ausging. Malsch drehte die Partie und sorgte für einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen den Abstieg.

TSV Malsch: Schäffner 8/2, Gimbel 2, Schnurr 2, Hipp 1, Breitenstein 8/1, Walz 5, Bambach 10/1.

TSV Rot – SG Leutershausen II 28:28 (15:16).

Es war eine gefühlte Niederlage für den TSV Rot. Die SG Leutershausen II präsentierte den Rotern den Sieg auf dem Silbertablett, doch der TSV nahm die zahlreichen Einladungen einfach nicht an. 24:23 stand es eine Viertelstunde vor Schluss. Statt davon zu ziehen vergab Rot zahlreiche Torchancen und ließ sogar zwei Siebenmeter ungenutzt. Leutershausen kam so wieder näher, am Ende konnten die Hausherren sogar noch froh über den Punkt sein.

TSV Rot: Weis 1, Kögler 1, D. Steinhauser 11/1, T. Stegmüller 4, Schenk 7, S. Steinhauser 1, Grün 3.

SV Langensteinbach – TSG Dossenheim 33:39 (20:21).

Mit ganzen 72 Toren wurden die Zuschauer in Langensteinbach verwöhnt. Die TSG Dossenheim hatt lange zu kämpfen, ehe ein 9:1-Lauf zwischen 47. und 58. Minute das 30:30-Unentschieden in eine klare Führung verwandelte.

TSG Dossenheim: Engler 2, Jünger 6, Heinicke 8, N. Elfner 11/7, Möckel 3, Krause 4, Komarek 1, Mohr 4.

 

Landesliga Männer

HG Königshofen/Sachsenflur – PSV Knights 35:28 (16:11).

Wenn das Schlusslicht zum Tabellenführer muss, ist die Prognose meist sehr einseitig. Bei der Begegnung der HG Königshofen/Sachsenflur und den PSV Knights war sie berechtigt. Königshofen dominierte das Spielgeschehen, die Knights erzielten zwar immerhin 28 Treffer, musste allerdings auch 35 Gegentore einstecken. Die rote Laterne bleibt den Heidelbergern somit zunächst weiter erhalten.

PSV Knights: Dautel 10/1, Heck 1, Nitka 5, Callies 3, Rautenberg 2, Keßler 2, Munz 5.

TSV Malschenberg – TV Friedrichsfeld II 30:24 (13:10).

Der TSV Malschenberg verschaffte sich dagegen etwas Luft im Abstiegskampf. Durch das 30:24 gegen die Badenliga-Reserve des TV Friedrichsfelds sind die „Büfl“ trotz des Punktabzugs wieder Achter, Schriesheim auf Rang fünf hat ebenfalls nur acht Punkte auf der Haben-Seite – aber auch drei Partien weniger auf dem Konto.

TSV Malschenberg: Haupt 6, Stier 2, Müller 4, Kloé 2, Storz 2, Eberhard 5/5, Lier 1, Diebold 1, Zander 5, Becker 2.

TV Bammental – TV Hemsbach 16:29 (8:13).

Die Verletzungsprobleme des TV Bammental waren zu groß, um gegen den TV Hemsbach bestehen zu können. „Insgesamt hat die erste Rückraumachse gefehlt“, sagte Marc Winterhalder. Der Coach ergänzte: „In der Summe hat es keiner der Ersatzleute geschafft, in die Presche zu springen. Dabei waren wir im Angriff viel zu ungefährlich, undiszipliniert und uns hat die Durchschlagskraft gefehlt.“ Immerhin mit einem war Winterhalder zufrieden: „Die Abwehrleistung war für die hohe Anzahl an technischen Fehlern in Ordnung.“ Trotz allem hab es eine krachende 16:29-Klatsche für seinen TVB.

TV Bammental: Regele 2, Großkopf 3, Dollinger 3/1, Huber 3/2, Heck 5.

 

1. Kreisliga Männer

TSV Rot II – TSV Wieblingen II 36:22 (20:12).

Nach drei Heimniederlagen in Folge schoss sich der TSV Rot II im Duell mit dem TSV Wiebingen II den Frust von der Seele. Die Begegnung der beiden Verbandsliga-Reserven verlief zunächst ausgeglichen, ehe Rot zum Spurt ansetzte und Wieblingen gerade zu davon eilte. Zahlreiche Gegenstöße überrollten die Gäste förmlich. Zwei kleinere Verschnaufspausen verhinderten einen höheren Sieg, das 36:22 war indes auch so bereits deutlich.

TSV Rot II: N. Geider 3, Linder 2, Körner 1, Hesse 1, Thome 6, Dittmann 3, T. Förster 1, T. Geider 7, T. Hotz 3, A. Hotz 4/1, Encke 2, K. Förster 3.
TSV Wieblingen II: Jung 1, Sommer 3, Müller 5, Kaltschmitt 4, Benz 1, Knappe 1, Dörr 2, Güllicher 2, Bruckschlegel 3.

TV Sinsheim – TSV Steinsfurt 28:30 (16:15).

Die letzte Viertelstunde kostete den TV Sinsheim den Sieg. Der TSV Steinsfurt startete stark, ließ die Hausherren dann ab der zehnten Minute das Zepter übernehmen. Kurz vor Schluss legte der TSV wieder eine Schippe drauf und entführte die beiden Zähler aus Sinsheim.

TV Sinsheim: Schramm 4/4, Lehn 3, Stier 1, Kunz 3, Al-Shakran 1, Zimmermann 6, Scholl 5, Ebert 5.
TSV Steinsfurt: Neckermann 1, Hörn 1, Olbert 3, Maaß 7, S. Ludwig 3, Reinhardt 3, T. Ludwig 1, Müller 11/8.

TV Eppelheim II – SG Kirchheim 32:30 (16:16).

„Schön war es nicht, aber sei's drum“, beschrieb Konstantin Urbach die Leistung seines TV Eppelheim II. Der TVE-Akteur wusste: „Heute war es einfach nur wichtig zu gewinnen.“ Sein Coach Robert Krembsler gab ihm Recht: „Ich habe gespürt, dass der absolute Siegeswille da war.“

TV Eppelheim II: Geier 3, Holtmann 4, Meyer 2, Weihmann 1, Gassert 1, Sauer 15/5, Aldejohann 5, Krembsler 1.
SG Kirchheim: Weber 2, Albrecht 3/3, Gorsberg 1, Henseler 14, Müller 4, Urban 2/1, Fischer 1, Hambrecht 2, Neugebauer 1.

SC Sandhausen – KuSG Leimen 28:30 (13:18).

Leimen drehte Mitte der ersten halbzeit auf und verwandelte ein 10:8 in ein 15:8. Es sollte die entscheidende Phase des Spiels werden, denn der SC Sandhausen war ansonsten ein ebenbürtiger Gegner, der den Rückstand aber nur noch schrumpfen, nicht aber einholen konnte. „Da haben wir erneut Punkte liegen gelassen“, haderte SC Co-Trainer Anton Hofmann: „Aber über das ganze Spiel betrachtet haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht.“

SC Sandhausen: Micola 5, Reutner 3, Günes 6, Reith 3, Brox 7/2, Nagel 3, Pfeffer 1.
KuSG Leimen: Stucke 3, Schomaker 6/4, Hambrecht 5, Rensch 2, Reichert 4, Arbogast 1, Nitze 8, Reeb 1.

TSG Wiesloch II – SG Nußloch II 32:25 (17:13).

Ein früher 4:0-Start, eine 17:13-Halbzeitführung, eine souveräne zweite Hälfte – die TSG Wiesloch II hat ihre Vormachtstellung in der Kreisliga auch im Spitzenspiel gegen die SG Nußloch II deutlich untermauert. „Die ausgeglichene Bank hat letztlich den Unterschied und die Deutlichkeit des Ergebnisses ausgemacht“, freute sich Co-Trainer Michael Peitz über den Sieg seiner Jungs.

TSG Wiesloch II: Müller 8, Lampert 3, Schmidt-Eisenlohr 2, M. Peitz 3, Heger 1, Bender 1, Wolfbeisz 3, Ziehensack 2, Heim 9/2.
SG Nußloch II: Pau. Fehringer 2, Sohns 1, Erles 14/5, Pat. Fehringer 1, Neff 7.

St. Leon auf der Suche nach dem Erfolg

(msc) HSG nach Klassestart mit Durchhänger - Wiesloch schöpft neuen Mut

 

Gelingt der HSG St. Leon/Reilingen in der Handball-Badenliga der Männer endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Nach einem überragenden Start erkämpfte der Aufsteiger zuletzt nur drei Punkte aus sechs Partien. Am Sonntag kommt mit dem TV Knielingen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte – die Chance für St. Leon, die Wende herbeizuführen?

In Wiesloch treffen dagegen zwei Teams aufeinander, die mit der gesamten Saison noch nicht wirklich zufrieden sind, am vergangenen Wochenende aber Mut geschöpft haben. Der TSV Birkenau will den Kantersieg gegen die SG Stutensee-Weingarten als Brustlöser nutzen und oben angreifen, die TSG Wiesloch bewies beim starken Auftritt in Viernheim, dass sie stärker ist als es Tabellenplatz zehn aussagt.

 

Badenliga Männer, Sonntag, 17 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TV Knielingen; 18 Uhr: TSG Wiesloch – TSV Birkenau.
Badenliga Frauen, Samstag, 19 Uhr: HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Malsch; Sonntag, 16 Uhr: TSG Wiesloch – TSV Birkenau II; 18 Uhr: TSV Rot – SG Pforzheim/Eutingen.

Der Blick von Boris Meiser geht nur ausschließlich auf die SG Leutershausen II. Der Coach des Verbandsligisten TSV Rot stellt klar: „Ich erwarte mir in erster Linie immer vom nächsten Spiel etwas.“ Ein Blick in die weitere Zukunft verbietet sich. „Das wird keine einfache Aufgabe, die SGL ist jung, individuell gut und spielt schnellen Handball.“ Dass sein Team als aktuell Dritter die wenigsten Minuspunkte der Liga hat, ist für Meiser zunächst nur Randnotiz. „Das wird kein Spaziergang, zumal wir durch Krankheit und Verletzungen gebeutelt sind“, sagt Meiser: „Aber wir haben so einen breiten Kader – das kann keine Ausrede sein.“

Der TSV Malsch wäre froh, er hätte ähnliche Luxusprobleme wie die Roter. Die Germanen sind Letzter, reisen am Samstag zum Neunten, der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim. Hoffnung macht dabei die enge Tabellensituation: Die Taubertäler und der achtplatzierte SV Langensteinbach, der am Sonntag die TSG Dossenheim empfängt, haben nur zwei Zähler mehr als Malsch.

Noch schwerer ist die Aufgabe des TV Eppelheims. Der mit nur sechs Punkten ebenfalls abstiegsgefährdete TVE empfängt ausgerechnet den Tabellenführer HC Neuenbürg. Der TSV Wieblingen will dagegen seinen Platz im oberen Drittel behalten. Dazu wird ein Sieg gegen den TV Neuthard indes dringend benötigt.

 

Verbandsliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TV Eppelheim – HC Neuenbürg; 19.30 Uhr: TV Neuthard – TSV Wieblingen, HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TSV Malsch; 20 Uhr: TSV Rot – SG Leutershausen II; Sonntag, 17.15 Uhr: SV Langensteinbach – TSG Dossenheim.
Verbandsliga Frauen, Samstag, 16 Uhr: TSV Rintheim – KuSG Leimen; 19 Uhr: BSC Mückenloch – TV Dielheim.

Landesliga-Trainer Marc Winterhalder übt sich im Weitblick. „Es ist kurzfristig ärgerlich, aber langfristig kann das für die Entwicklung der jungen Spieler wertvoll sein“, beschreibt er die Ergebniskrise seines TV Bammentals: „Du musst dir als Verein klar werden, wo du hinwillst – und unsere Philosophie ist es, Eigengewächse und junge Spieler aufzubauen.“ Wenn dadurch ein knappes Spiel auch mal verloren wird, oder nur Unentschieden ausgeht, dann ist das eben so. „Ich mache der Mannschaft gar nicht mal so sehr einen Vorwurf, denn die Jungs sind noch jung“, so Winterhalder: „Wenn man dann mal sieht, was sie schon leisten – wir können gegen jeden Gegner in der Liga mithalten.“ Gegen den TV Hemsbach darf es dennoch gerne auch etwas mehr als nur mithalten sein.

Das würde auch den PSV Knights zugute kommen. Das Schlusslicht hat momentan zwei Zähler Rückstand auf den TVH, und zudem mit der HG Königshofen/Sachsenflur den Spitzenreiter vor der Brust – auswärts. Eine Niederlage bei einem gleichzeitigen Sieg Hemsbachs wäre für die Knights der Super-Gau.

Auch die „Büffl“ des TSV Malschenberg dürften ihren Heidelberger Kollegen die Daumen drücken. Mit 6:14 Punkten auf dem Konto hat die Germania zwar noch einen Zähler mehr als Hemsbach, allerdings auch drei Minuspunkte mehr. Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn TV Friedrichsfeld II würde Malschenberg gut zu Gesicht stehen.

 

Landesliga Männer, Sonntag, 17.30 Uhr: HG Königshofen/Sachsenflur – PSV Knights; 18 Uhr: TSV Malschenberg – TV Friedrichsfeld II, TV Bammental – TV Hemsbach.
Landesliga Frauen, Sonntag, 16 Uhr: TV Bammental – TSV Meckesheim; 18 Uhr: HSG Bergstraße – TSV Steinsfurt.

Topduell in der Kreisliga. Der verlustpunktfreie Klassenprimus TSG Wiesloch II empfängt seinen härtesten Verfolger SG Nußloch II. Warum die Favoritenrolle klar beim Gastgeber liegt, weiß Eric Erles, Spielertrainer der SGN, auf Anhieb: „Wiesloch hat eine tolle Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern, die viele Jahre höherklassig gespielt haben. Das sieht man auch an den meist souveränen Siegen.“ Seinem Team fehle diese Erfahrung noch – die Erklärung, für zwischenzeitliche Leistungsschwankungen. Dennoch ist die Vorfreude der Blauen riesig: „Es ist schließlich nicht nur das Spitzenspiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten, sondern auch ein Derby.“

 

1. Kreisliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TSV Rot II – TSV Wieblingen II; 18.45 Uhr: TV Sinsheim – TSV Steinsfurt; 19.30 Uhr: TV Eppelheim II – SG Kirchheim; Sonntag, 18 Uhr: SC Sandhausen – KuSG Leimen; 20 Uhr: TSG Wiesloch II – SG Nußloch II.

1. Kreisliga Frauen, Samstag, 14.30 Uhr: TV Neckargemünd – PSV Knights; 15.30 Uhr: TV Eppelheim – SG Kirchheim; 17 Uhr: TV Sinsheim – TSG Dossenheim.
2. Kreisliga Männer, Samstag, 16.30 Uhr: TV Neckargemünd – PSV Knights II; 19 Uhr: SG Walldorf Astoria II – TSV Malsch II, TSG Ziegelhausen – TV Bammental II.
2. Kreisliga Frauen, Staffel I, morgen, 20.15 Uhr: SC Sandhausen – SG Kirchheim II; Samstag, 18 Uhr: TSV Handschuhsheim – TSV Wieblingen II; Staffel II, Sonntag, 12.30 Uhr: TV Bammental II – TV Dielheim III.
3. Kreisliga Männer, Samstag, 16 Uhr: TSV Handschuhsheim II – TV Dielheim II; 20.30 Uhr: TV Sinsheim II – TB Neckarsteinach; Sonntag, 16 Uhr: SC Sandhausen II – KuSG Leimen II.
4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 14.15 Uhr: SC Sandhausen III – PSV Knghts III.

Nußlocherinnen holen wichtigen Punkt

(msc) Oberliga der Frauen: 26:26 gegen Donzdorf/Geislingen - Niederlage für St. Leon/Reilingen


Oberliga Frauen

 

HSG St. Leon/Reilingen – TuS Metzingen II 20:22 (12:9).

Mit drei Bundesliga-Akteurinen kam die Reserve der „TusSies“ aus Metzingen nach St. Leon. Die HSG St. Leon/Reilingen erwischte trotz allem den besseren Start, ging mit 2:0 in Führung. Die Defensive verteidigte den wurfstarken Rückraum Metzingens in der ersten Hälfte gut, ein 9:6 nach 18 Minuten war die Folge. Zwar glichen die „TusSies“ in Überzahl wieder aus, doch die HSG-Damen waren weiter gut in der Partie und zogen zur Pause wieder mit drei Treffern davon. Nach dem Seitenwechsel sah es indes anders aus: Metzingen legte einen 4:0-Lauf hin und sicherte sich so die erstmalige Führung. St. Leon glich zwar noch mehrmals aus, drehen konnte die HSG die Begegnung allerdings nicht mehr. Immerhin der Kampfgeist der Gutsche-Sieben war aller Ehren wert, dennoch bleibt Metzingen mit dem Sieg an der Tabellenspitze.

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 2, Baum 6/1, Strifler 1, Heck 3, Müller 1, Vetter 1, Kerle 2, C.Wiedemann 3/2, Rimpf 1.

SG Nußloch – FSG Donzdorf/Geislingen 26:26 (12:10).

Endlich wieder ein Punkt für die Damen der SG Nußloch. Einen neuen Übungsleiter konnte Abteilungsleiter Manfred Gspandl zwar noch nicht präsentieren, dafür gelang der SGN aber ein wichtiger Zähler im Abstiegskampf. In der letzten Sekunde traf Marie Joerg zum erlösenden 26:26 gegen die FSG Donzdorf/Geislingen. Es wäre sogar mehr drin gewesen für Nußloch: Nach 40 Minuten führten die Blauen noch mit fünf Toren.

 

SG Nußloch: Schnepf 1, Beckenbach 5, Moll 1, Heilmann 1, Joerg 5/3, F.Arnold 4, B.Arnold 3, Lemke 6.

Badenliga Männer

 

TSV Amicitia Viernheim – TSG Wiesloch 30:27 (17:13).

Wirklich hoch waren die Erwartungen der TSG Wiesloch nicht, denn eine Auswärtsfahrt zum ungeschlagenen Tabellenführer ist nie sonderlich vielversprechend. Umso verwunderlicher war es, dass die TSG zehn Minuten vor Spielschluss sogar mit zwei Toren führten. Doch der TSV Amicitia Viernheim gab sich keine Blöße und legte eine bärenstarke Schlussphase hin. Patrick Körner, der Trainer der TSG, musste mit seinem Team trotz eines guten Auftritts ohne etwas Zählbares heimfahren. Dennoch war er stolz: „Wir sind eine junge Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel mehr findet und besser wird“, erklärte er: „Natürlich ist es ärgerlich, so zu verlieren, aber meinem Team hat heute die Erfahrung gefehlt, um so ein Spiel am Ende runter zu spielen und die Nerven zu behalten.“

 

TSG Wiesloch: N.Maier 5/1, Dutzi 8, F.Sauter 6, Kapp 5, Ruß 3.

 

HSV Hockenheim – HSG St. Leon/Reilingen 30:21 (13:6).

Das mit Spannung erwartete Lokalderby zwischen dem HSV Hockenheim und der HSG St. Leon/Reilingen enttäuschte auf ganzer Linie. Bereits früh war die Luft raus, die Hausherren ließen keinen Zweifel an ihrem Willen zum Sieg aufkommen. Der 13:6-pausenstand war die erste Vorentscheidung, beim 21:11 in der zweiten Hälfte wurden auch die letzten Optimisten der HSG von der Niederlage überzeugt. „Es war ein sehr engagiertes Auftreten des HSV“, bewertete Bernd Feldmann die Leistung Hockenheims. Von seiner Mannschaft kann er dies dagegen nicht behaupten: „Wir haben uns von Anfang an den Schneid abkaufen lassen und in keiner Phase dagegen gehalten.“

 

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 4, Rausch 1, Schmitt 1, Kikillus 4, Krepper 3, Decker 5/3, Menger 3.


Badenliga Frauen

 

TSV Amicitia Viernheim – TSG Wiesloch 33:38 (14:18).

Die TSG Wiesloch bezwang den Tabellenzweiten TSV Amcitia Viernheim souverän mit 38:33. Vom Start weg überzeugten die Wieslocherinnen mit Kampfgeist und Willenskraft, zogen so auf 7:4 weg. Ein Fünf-Tore-Lauf in der zweiten Hälfte setzte der Partie den Deckel auf, Wiesloch mischt sich damit wieder erheblich in die Spitzengruppe ein. „Für uns ist es ein großer Erfolg gegen Viernheim zu gewinnen“, freute sich TSG-Coach Frank Gerbershagen, der von weiteren Höhenflügen träumte: „An diese Leistung wollen wir anknüpfen.“

 

TSG Wiesloch: Ruß 11/3, Lies 2, Schupp 1, Marischler 1, Hilgenhaus 1, Hofmann 1, Sauter 12/1, Gefäller 1, Frick 8.

 

SG Heddesheim – TSV Rot 29:29 (19:13).

Mit Cathrin Hofmann viel die beste Torschützin des TSV Rot aus. Nach einem 7:7-Auftakt machte sich dieser Verlust zum ersten Mal bemerkbar, denn binnen zehn Minuten setzte sich die SG Heddesheim auf 17:10 ab. Immerhin behielten Madeleine Laier und Carina Galante von der Siebenmeter-Linie die Nerven, so dass der Rückstand zur Pause erträglich war. In der zweiten Spielhälfte drehte Rot dann auf: Theresa Bergweiler hielt im Kasten stark, Laier kam so zu zwei Gegenstoßtreffern in der Schlussphase – das 27:29. Rot spürte, hier war mehr drin und erzwang den Punktgewinn.

 

TSV Rot: Schober 1, Laier 10, K.Bergweiler 3, Engelmann 2, Knopf 5/1, Schneider 3, Galante 5/5.

 

TSV Malsch – SG Heidelsheim/Helmsheim 20:32 (9:15).

Für den TSV Malsch blieb ein Überraschungserfolg gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim aus. Das neue Schlusslicht hatte bei der 20:32-Klatsche zu keiner Zeit eine Chance gegen den Dritten.

 

TSV Malsch: Ungerer 3, Tidl 2, Lamade 4/1, Rothermel 7/1, Steinhauser 1, Scherer 3.


Verbandsliga Männer

 

HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TSV Rot 27:27 (12:14).

Spannung pur in Tauberbischofsheim. Der TSV Rot hatte die Chance, zwei Punkte aus dem taubertal zu entführen, musste sich aber mit einer Punkteteilung gegen die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim begnügen. 35 Sekunden vor dem Ende glich HSG-Spieler Sandro Leuthold aus, der folgende Roter Angriff fand trotz vorheriger Auszeit nicht den Weg ins gegnerische Tor.

 

TSV Rot: J.Körner 2, Weis 4, D.Steinhauser 4, T.Stegmüller 3, Schenk 10/1, S.Steinhauser 2, S.Körner 1, Grün 1.

 

TSV Malsch – HC Neuenbürg 21:31 (15:15).

35 Minuten lang schnupperte der TSV Malsch an der Sensation. Beim 17:17 gegen den Tabellenführer war noch alles offen, dann allerdings rissen alle guten Ansätze der Germanen ab. Der HC Neuenbürg legte ein Feuerwerk hin, erzielte 14 weitere Treffer – Malsch dagegen nur noch vier.

 

TSV Malsch: Schnurr 2, Hipp 4, Schirmer 1, Breitenstein 6/4, Walz 4, Bambach 4.

 

TV Büchenau – TV Eppelheim 29:24 (13:14).

„Wenn ich ansage, dass wir unsere Chancen herausspielen, dann folgt prompt ein unmotivierter Wurf“, war Eduard Heier sauer. Der Coach des TV Eppelheim musste mit seinem Team erneut eine vermeidbare Niederlage einstecken. Gegen den TV Büchenau gab es trotz bester Chancen und Halbzeitführung eine Pleite. „Ich glaube, meine Jungs haben bei der Halbzeit gedacht, wir würden das Spiel schon heimschaukeln“, so der wutentbrannte Heier: „Pustekuchen. Ohne Konzentration geht gar nichts.“

 

TV Eppelheim: P.Brendel 5, Späth 2, Stotz 3/1, Erb 4, Hofmann 1, Scheffzek 3, Föhr 2, Ernst 1, Stroh 3.

 

TSV Wieblingen – SV Langensteinbach 23:18 (11:8).

Der TSV Wieblingen setzt sich in der oberen Hälfte des Klassements fest. Gegen den SV Langensteinbach gab es einen 23:18-Erfolg. Wibelingen ist Fünfter, Langensteinbach führt mit halb so vielen Pluspunkten – sieben Stück – als Achter die zweite Tabellenhälfte an.

 

TSV Wieblingen: Widmann 5, Schmitt 2, Adler 1, Gaa 3/2, L.Wolf 7, Ross 3, Schneider 1, Dörr 1.

 

TSG Dossenheim – TV Ispringen 39:30 (19:15).

25 Minuten lang hielt der Außenseiter TV Ispringen gut mit, dann setzte sich die TSG Dossenheim aber ab. Aus dem 13:12 wurde bis zur 42. Spielminute ein 29:17 – die Vorentscheidung. Die Gäste legten zwar noch einmal einen 6:1-Lauf hin, der kam aber viel zu spät, um den Germanen-Sieg zu gefährden.

 

TSG Dossenheim: Möckel 1, Jünger 9, Heinicke 9, Kaul 1, N.Elfner 7/2, Engler 3, Krause 1, Zach 1, Mohr 4, Breitschwerdt 3.


Landesliga Männer

 

TV Bammental – HG Königshofen/Sachsenflur 30:30 (12:17).

Was für eine Aufholjagd des TV Bammental. Zur Halbzeit lag das Team von Marc Winterhalder noch mit fünf Toren zurück, präsentierte sich langsam und pomadig. „Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden, auch verschiedene Deckungsvarianten haben nicht gefruchtet“, erklärte TVB-Trainer Winterhalder. Doch der zweite Abschnitt war viel besser, seine Jungs retteten sich mit einer Aufholjagd einen Punkt, waren kurz vor Schluss sogar noch mit zwei Tore vorne, ehe die HG Königshofen/Sachsenflur wieder ausglich. „Wir haben dank unserer kämpferischen Leistung den Punkt verdient“, weiß Winterhalder: „Mit mehr Cleverness am Ende wäre sogar ein Sieg möglich gewesen.“

 

TV Bammental: Regele 4, Schmitt 1, Warken 5, Schweizer 4, Dollinger 3, Zimmer 6, Huber 7/1.

 

PSV Knights – TSV Buchen 25:29 (12:16).

Die PSV Knights bleiben das Schlusslicht der Landesliga. Auch gegen den TSV Buchen gab es keine Punkte, am Ende stand eine 25:29-Niederlage auf der Anzeigetafel.

 

PSV Knights: Förch 3, Heck 1, Hanken 1, Nitka 3, Callies 2, Nciri 2, Krambs 9/6, Hofmann 1, Dautel 3.

 

TSV Amicitia Viernheim II – TSV Handschuhsheim 26:25 (12:14).

Der TSV Handschuhsheim musste die Tabellenführung abgeben. Schuld daran war eine knappe wie überraschende Niederlage gegen den Abstiegskandidaten TSV Amicitia Viernheim II.

 

TSV Handschuhsheim: Layer 1, Ullmerich 2, Stupp 4, Baumann 1, Dahlmann 5, Rudolph 2, Schmitt 9/4, Frank 1.


1. Kreisliga Männer

 

SG Nußloch II – HG Eberbach 35:25 (17:11).

Die HG Eberbach ist mit einem unglaublich kleinen Kader angereist. Die Drittliga-Reserve der SG Nußloch hatte somit keine Probleme, die Kontrolle zu behalten und fuhr den Heimsieg souverän ein. „Mit einer konsequenteren Chancenauswertung hätte er auch deutlich höher ausfallen können“, lautete der einzige Kritikpunkt des Nußlocher Spielertrainers Eric Erles.

 

SG Nußloch II: Bergweiler 2, Pau.Fehringer 2, Werner 2, Sohns 4, Bickerle 2, Erles 5, Käseberg 2, Wulle 1, Neff 12, Rensch 1, Haag 2.
HG Eberbach: Eiben 3, Badziong 1, Rötger 4, Kessler 10/5, Weber 7.

 

SG Walldorf Astoria – TSG Wiesloch II 16:24 (9:12).

Die TSG Wiesloch II ist weiterhin ungeschlagen. Auch bei der SG Walldorf Astoria gab es einen souveränen Sieg, der Letzte hatte mit 16 Toren nur wenig dagegen zu setzen.

 

SG Walldorf Astoria: Eustachi 4, Sand 3, Herrmann 1, Kunoth 7/2, Ruck 1.
TSG Wiesloch II: Müller 8/4, Hirschmann 2, Peitz 1, Weckesser 1, Heger 3, Heim 6, Ziehensack 2, Restle 1.

 

TSV Wieblingen II – TV Sinsheim 27:27 (10:13).

Einen unerwarteten Punkt fuhr der TSV Wieblingen II ein. Nach einem 10:13-Halbzeitrückstand drehte drehte der TSV die Partie sogar. Da allerdings in den letzten vier Minuten nur ein Tor gelang, konnte der TV Sinsheim noch ausgleichen.

 

TSV Wieblingen II: Schmitt 6, Müller 1, Schneider 5, Kaltschmitt 2, Wolf 2, Knappe 1, Güllicher 1, Si.Dörr 3, Merkel 6/3.
TV Sinsheim: Nerpel 1, Hemberger 1/1, Lehn 2, Stier 7/3, Al-Shakran 1, Zimmermann 1, Scholl 10, Kick 1, Kühn 3.

 

KuSG Leimen – TV Eppelheim II 36:20 (15:6).

Die KuSG Leimen brauchte 15 Minuten, um ins Spiel zu kommen, konnte sich aber bei ihrem Torhüter Matthäus Armer bedanken, der dennoch eine 6:5-Führung festhielt. In der Folge lief es auch offensiv rund, der TV Eppelheim II musste die Gasgeber davon ziehen lassen. In Halbzeit zwei gab es am Ende einige Nachlässigkeiten, die Eppelheim zu einer Ergebniskorrektur verhalfen, gefährdet war der Leimener Sieg aber nie. „Das war eine Katastrophe, so können wir uns nicht präsentieren“, war TVE-Trainer Robert Krembsler unzufrieden: „Ich erkenne meine Mannschaft kaum wieder.“

 

KuSG Leimen: Werner 3, Stucke 4, Schomaker 6/3, Hambrecht 4, Bernickel 1, Rensch 6, Reichert 3, Nitze 3, Fink 1, Tanriverdi 4, Reeb 1.
TV Eppelheim II: Holtmann 4, Schuhmacher 1, Weihmann 3, Gassert 2, van Huuksloot 5/2, Aldejohann 5.

SG Nußloch wirbt um neuen Trainer

(msc) Oberliga Frauen: SGN-Abteilungsleiter Gspandl ist guter Dinge - HSG St. Leon/Reilingen vor Topspiel

 

So langsam steht der Damen-Oberligist SG Nußloch mit dem Rücken zur Wand. „Die nächsten drei Wochen sind richtungsweisend“, erklärte auch Abteilungsleiter Manfred Gspandl: „Wir spielen gegen direkte Konkurrenten, im Abstiegskampf, da muss gepunktet werden – egal ob zu Hause oder auswärts.“ Gspandl weiß auch, das ihm ein Sieg gegen die FGS Donzdorf/Geislingen bei seiner aktuellen Aufgabe entgegenkommen könnte: „Das würde die Trainersuche einfacher machen.“ Doch nicht nur deswegen betont er, wie wichtig die kommende Partie ist. „Wenn wir verlieren, sind es sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz – dass wird dann ganz schwer.“ Zumindest in der Trainerfrage ist ein schneller Ausweg in Sicht: „Wir sind dran und guter Hoffnung.“ Bis Mitte nächster Woche könnte sich etwas tun auf der Bank der SGN.

Die HSG St. Leon/Reilingen hat solche Sorgen nicht. Ihre Saison läuft gut, am Samstag lädt St. Leon zum Spitzenspiel. Nachdem TuS Metzingen II die HSG von dem Platz an der Sonne verdrängt hatte, können sich die St. Leonerinnen am Sonntag postwendend revanchieren. Doch es ist Vorsicht geboten: Die Bundesliga-Reserve der „TusSies“ ist noch ungeschlagen, hat seine letzten sechs Spiele dazu allesamt gewonnen – mit mindestens neun Toren Unterschied.

 

Oberliga Frauen, Sonntag, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TuS Metzingen II; 17 Uhr: SG Nußloch – FSG Donzdorf/Geislingen.

Enger, als es in der Badenliga zugeht, kann man sich eine Tabellensituation kaum vorstellen. Lediglich ein Pünktchen trennt die SG Pforzheim/Eutingen II – aktuell auf Relegationsplatz zwei – vom TSV Birkenau, der auf Rang sieben ist. Die HSG St. Leon/Reilingen ist mit 12:8 Punkten direkt hinter Pforzheim, ohne den Punktabzug wäre sie sogar bereits auf Position zwei. Ein Sieg gegen den HSV Hockenheim, ein Team aus der unteren Tabellenhälfte, könnte die HSG diesem Ziel ebenfalls näher bringen.

Die TSG Wiesloch muss dagegen auf die hinteren Plätze achten. Aktuell stehen die Weinstädter noch auf Rang neun, selbst der Vorletzte ist mit nur zwei Zählern weniger noch in direkter Schlagdistanz. Die nächste Aufgabe wird indes nicht einfach: Es geht zum punktverlustfreien Spitzenreiter nach Viernheim.

 

Badenliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: TSV Amicitia Viernheim – TSG Wiesloch; HSV Hockenheim – HSG St. Leon/Reilingen.
Badenliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Amicitia Viernheim – TSG Wiesloch; Sonntag, 15.30 Uhr: SG Heddesheim – TSV Rot; 16.30 Uhr: TSV Malsch – SG Heidelsheim/Helmsheim.

 

Gelingt dem TSV Malsch die Überraschung? Beim Blick auf die Tabelle sind dir Rolle im Duell mit dem Spitzenreiter HC Neuenbürg klar verteilt, doch der Schein trügt ein wenig. Nach acht Siegen in Folge musste der HC zuletzt zwei Pleiten hinnehmen – es gibt schlechtere Zeiten, um Neuenbürg zu Hause zu empfangen.

Von einer Überraschung in Malsch könnte auch der TSV Rot profitieren. Nur zwei Punkte trennt Rot vom Primus, zudem hat der TSV zwei Spiele weniger absolviert. Bereits am Wochenende können die Heidelberger vorbei ziehen, dazu müssen sie allerdings gegen die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim gewinnen.

Der TV Eppelheim kann sich beim Schlusslicht TV Büchenau weiter Luft im Tabellenkeller verschaffen, Dossenheim und Wieblingen wollen dagegen den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verpassen. Die Germania empfängt den Zwölften TV Ispringen, Wieblingen spielt ebenfalls zu Hause gegen den SV Langensteinbach.


Verbandsliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim – TSV Rot; 19.45 Uhr: TSV Malsch – HC Neuenbürg; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Büchenau – TV Eppelheim, TSV Wieblingen – SV Langensteinbach; 18 Uhr: TSG Dossenheim – TV Ispringen.
Verbandsliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: SG Kronau/Östringen – BSC Mückenloch.
Landesliga Männer, Sonntag, 18 Uhr: TV Bammental – HG Königshofen/Sachsenflur, PSV Knights – TSV Buchen, TSV Amicitia Viernheim II – TSV Handschuhsheim.
Landesliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch II – HSG Mannheim II; 18 Uhr: SpVgg Ilvesheim – TSV Meckesheim; Sonntag, 16 Uhr: TV Bammental – HSG Bergstraße.

 

Es gibt schönere Ausgangslagen für ein Heimspiel, als die der SG Walldorf Astoria in der ersten Kreisliga der Männer. Gerade erst ist die SG auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht und nun kommt ausgerechnet die TSG Wiesloch II in die Astoriahalle. Die Badenliga-Reserve Wieslochs ist noch ohne Verlustpunkte unterwegs, hat alle neun Spiele souverän gewonnen. Im Schnitt gab es über 31 Treffer, die Gegner konnten dagegen maximal 27 Tore erzielen, das allerdings auch nur beim temporeichen 39:27-Sieg in Kirchheim.

Der TSV Wieblingen II, nur einen Platz über der SG Walldorf Astoria, hat mit dem TV Sinsheim ebenfalls keine leichte Aufgabe vor der Brust. Die Sinsheimer sind auf Rang drei, vor ihnen rangiert nur noch die SG Nußloch II als Wiesloch-Verfolger. Die Blauen spielen zu Hause gegen die HG Eberbach. Außerdem empfängt der Fünfte, die KuSG Leimen, den TV Eppelheim II.


1. Kreisliga Männer, Samstag, 18 Uhr: SG Nußloch II – HG Eberbach; 19 Uhr: SG Walldorf Astoria – TSG Wiesloch II; Sonntag, 15.30 Uhr: TSV Wieblingen II – TV Sinsheim; 18 Uhr: KuSG Leimen – TV Eppelheim II.
1. Kreisliga Frauen, Samstag, 17.50 Uhr: TV Eschelbronn – SG Nußloch II; Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights – TV Eppelheim; 20 Uhr: TSG Dossenheim – TV Neckargemünd.
2. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: TSV Malsch II – TV Bammental II; 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – SG Walldorf Astoria II; Sonntag, 14 Uhr: PSV Knights II – TSG Ziegelhausen; 16.10 Uhr: TSG Dossenheim II – TV Neckargemünd; 17.30 Uhr: TV Dielheim – SG Nußloch III.
2. Kreisliga Frauen, Staffel II, Samstag, 17.45 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TV Dielheim III.
3. Kreisliga Männer, Sonntag, 14.30 Uhr: TSV Malsch III – SG Kirchheim II; 19.20 Uhr: TV Dielheim II – HSG Meckesheim/Eschelbronn.
4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 19.40 Uhr: PSV Knights III – TV Eppelheim III; Staffel II, Samstag, 16.15 Uhr: SC Wilhelmsfeld II – TV Sinsheim III; Sonntag, 13.45 Uhr: TSV Wieblingen III – TV Neckargemünd II.

Aufsteiger vermiest St. Leon die Spitze

(msc) Frauen-Oberliga: HSG verliert in Steinbach - Nußloch bekommt Klatsche

 

Oberliga Frauen

SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG St. Leon/Reilingen 24:21 (13:12).

Mit seinem schnellen und dynamischen Spiel überraschte die SG Kappelwindeck/Steinbach die HSG St. Leon/Reilingen. Der Aufsteiger lag gegen den Tabellenführer früh mit 3:0 in Front. St. Leon rappelte sich allerdings auf, glich in der zwölften Minute zum 5:5 aus – es waren Szenen, wie sie über den gesamten Spielverlauf noch öfter zu sehen waren. Die Gastgeberinnen machten provozierten mit einer offensiven Abwehr technische Fehler bei der HSG und setzten sich ab, St. Leon zeigte Moral und kam wieder heran. Unter dem Strich reichte es beim letzten Mal aber nicht mehr, noch den Ausgleich zu erzielen.

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 2, Baum 7/1, Heck 1, Müller 1, Vetter 3, Kerle 3/2, Wiedemann 3/1, Rimpf 1.

TSG Ketsch II – SG Nußloch 39:27 (19:13).

Die Luft für die SG Nußloch wird immer dünner. Auch bei der TSG Ketsch II setzte es eine deutliche 27:39-Niederlage, inzwischen ist die SGN auf Rang 13 angekommen. Mit 306 Gegentoren ist Nußloch zudem die Schießbude der Liga – keine andere Mannschaft hat so viele Gegentore zugelassen. Die Ansätze eines Aufschwungs waren auch gegen die Zweitliga-Reserve nicht zu erkennen, bereits nach zwölf Minuten lagen die Blauen mit 3:9 zurück.

SG Nußloch: Schnepf 2/1, Racky 6, Beckenbach 7, Herb 1, Moll 1, Joerg 1, F.Arnold 3, B.Arnold 4, Lemke 2.

Badenliga Männer

TSG Wiesloch – TV Friedrichsfeld 23:24 (11:9).

Das hätte der Anschluss ans Tabellenmittelfeld sein können für die TSG Wiesloch. Vom Start weg lagen die Hausherren gegen den TV Friedrichsfeld in Front, zeitweise sogar mit vier Toren. Doch die letzten fünf Minuten machten die 55 vorangegangenen kaputt: Nach dem 23:22 durch Vadim Kapp traf die TSG nämlich nicht mehr in das gegnerische Tor, Friedrichsfelds Peter Embach dagegen schon – zur ersten und einzigen TVF-Führung, dem 24:23-Endstand.

TSG Wiesloch: Ruß 9, N.Maier 5/2, Tichelmann 1, Dutzi 2, M.Sauter 2, Kapp 2, van de Locht 1, Karolus 1.

HSG St. Leon/Reilingen – HG Oftersheim/Schwetzingen II 26:23 (13:11).

Die Verunsicherung bei der HSG St. Leon/Reilingen war nach den jüngsten Misserfolgen groß, das war auch im Duell mit der HG Oftersheim/Schwetzingen II deutlich zu sehen. „Es gab eine extreme Unsicherheit bei meiner Mannschaft“, erklärte auch HSG-Trainer Bernd Feldmann: „Daraus resultierten die vielen technischen Fehler.“ In der zweiten Halbzeit steigerte sich die HSG indes etwas und legte mit klugen Auslösehandlungen und beherzten Würfen vor. Auch die Defensive agierte kompakter, die St. Leon ging vorentscheidend mit 20:15 in Führung. „Es ist gekämpft worden, trotz unseres nervösen Spiels. Der Sieg war enorm wichtig“, so Feldmann abschließend.

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 1, Rausch 2, Schmitt 1, Lechner 3, Kikillus 4, Krepper 8, Decker 7/3.

Badenliga Frauen

TSG Wiesloch – TV Schriesheim 31:30 (17:11).

Es waren zwei völlig unterschiedliche Schlussphasen der beiden Hälften, die den Unterschied zu Gunsten der TSG Wiesloch ausmachten. Der 6:0-Lauf zum Abschluss des ersten Abschnitts wog mehr, als der Lauf, den der TV Schriesheim vor dem Spielende hatte. Da brachen bei Wiesloch alle Bände, doch der Schlusspfiff rettete den Erfolg über die Zeit.

TSG Wiesloch: Lies 6, Marischler 1, Hilgenhaus 3, Sauter 9/6, Gefäller 1, Hofmann 2, Schmidt 3, Frick 4, Hofstetter 2.

TSV Malsch – TV Brühl 20:29 (10:14).

Da war der TSV Malsch chancenlos. Gegen den TV Brühl setzte es eine deutliche 20:29-Schlappe. Bereits nach der Anfangsviertelstunde lag Malsch mit vier Toren zurück, die Gäste bauten ihren Vorsprung dann zudem nach und nach aus.

TSV Malsch: Rensch 7/5, Rothermel 1, Lenhard 1, Bride 2, Steinhauser 4, Scherer 5.

TSV Rot – TSV Birkenau II 32:29 (18:14).

Es ging wild zu zwischen dem TSV Rot und dem TSV Birkenau II. 16 Zeitstrafen und zwei rote Karten erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Vernünftiges Angriffsspiel war so schwer. Für den größten Diskussionsbedarf sorgte so auch nicht das Spiel an sich, sondern eine Strafzeit: Da diese gegen Birkenaus Jana Weisbrod verhängte Verschnaufspause nicht regelkonform im Auswechselbereich abgesessen wurde, gab es die nächste Strafe gleich hinterher. Die Folge: zehn Minuten Unterbrechung. Rot blieb dennoch in der Spur und sicherte sich den Sieg.

TSV Rot: Schober 4, Laier 1, K.Bergweiler 1, L.Engelmann 5, C.Hofmann 3, Knopf 4, Schneider 5, Galante 9/9.

Verbandsliga Männer

TV Eppelheim – TSG Dossenheim 30:25 (15:14).

Ein Sieg im Derby: Besser lässt sich eine sich andeutende Krise nicht wegwischen. Obwohl der TV Eppelheim auf den besten Torschützen Christopher Föhr verzichten musste, gelang der Befreiungsschlag mit einem 30:25 gegen die TSG Dossenheim. „Nach dem letzten Training wusste ich, dass ein anderes Team auf der Platte stehen würde“, hatte TVE-Coach Eduard Heier nichts an der Einstellung seiner Jungs auszusetzen. Zwei Mal setzten sie sich ab, zwei Mal kamen die Germanen zurück – Ausriss-Versuch Nummer drei war allerdings zu viel für die TSG. „Eppelheim wollte den Sieg mehr“, erklärte Trainer Werner Helbig, sein Pendant Heier fügte an: „Aufgrund des Kampfeswillens verdient jeder ein Extralob.“

TV Eppelheim: P.Brendel 6, Stotz 3, Erb 2/1, Huckele 4/1, Hofmann 1, Scheffzek 3, Marz 2, Ernst 2, Stroh 3, Dürr 2, Müller 2.
TSG Dossenheim: Jünger 6, Heinicke 7, N.Elfner 6/5, Krause 1, Komarek 1, Mohr 4.

TSV Rot – TSV Malsch 32:23 (13:11).

Auf den ersten Blick sah das Spielergebnis nach einer einseitigen Partie aus – doch der Schein trügt. Erst 13 Minuten vor dem Ende setzte sich der Favorit TSV Rot ab, zuvor war der TSV Malsch bis zum 19:21 immer dran. Der folgende 8:1-Lauf besiegelte die deutliche Niederlage Malschs dann aber innerhalb von acht Minuten.

TSV Rot: J.Körner 2, Weis 5, Kögler 1, D.Steinhauser 5, T.Stegmüller 1, Schenk 6, S.Körner 6, Marterer 6/4.
TSV Malsch: Schäffner 2, Schnurr 3, Schay 2, Schirmer 1, Feldpausch 2, Wacker 1, Breitenstein 8/4, Bambach 4/1.

TV Ispringen – TSV Wieblingen 28:29 (12:11).

Es geht also auch auswärts: Zu Hause hatte der TSV Wieblingen bisher jede Partie gewonnen, in der Fremde dagegen nur verloren. Beim TV Ispringen sollte sich das nun ändern. Nach einem harten Kampf dürfen die Heidelberger zum ersten Mal in dieser Spielzeit mit zwei Punkten im Gepäck die Heimfahrt antreten. Dabei sah es zwischendurch nach einer erneuten Niederlage aus, ehe Wieblingen das Duell in der Schlussviertelstunde drehte.

TSV Wieblingen: P.Wolf 1, Müller 2, Widmann 8, Adler 2, Gaa 3/2, L.Wolf 8/1, Ross 3, Schneider 1, Dörr 1.

Landesliga Männer

TSV Handschuhsheim – TV Schriesheim 26:19 (12:10).

Ausgerechnet eine Unterzahlsituation brachte den TSV Handschuhsheim zurück ins Spiel. Der TV Schriesheim lag noch vorne, als Luka Baumann vom Feld musste. Doch die Handschuhsheimer „Löwen“ trafen nun mit einem Mann weniger doppelt und drehten so die Partie zu ihren Gunsten. In der Folge ging es Schlag auf Schlag, bis zur 32. Minute setzte sich der TSV nahezu uneinholbar mit 15:10 ab.

TSV Handschuhsheim: Layer 1, Ullmerich 1, Baumann 7, Dahlmann 2, Nützel 2, Stupp 5, Abou-Zahra 1, Schmitt 4/2, Heller 2, Frank 1.

SV Waldhof – PSV Knights 30:25 (15:13).

Sieben Minuten kosten die PSV Knights einen überraschenden Punktgewinn beim SV Waldhof. Nach 27 Spielminuten stand es noch 13:13, dann erzielten die Knights halbzeitübergreifend sieben Minuten lang keinen Treffer mehr. Der SVW machte in dieser Phase fünf Tore – exakt der Unterschied, der beide Teams am Ende trennte.

PSV Knights: Förch 3, Keßler 1, Lammer 9/4, Nitka 4, Callies 1, Krambs 6, Hofmann 1.

TSV Buchen – TV Bammental 31:29 (15:11).

Was für eine verrückte Angelegenheit: Zur Pause lag der TV Bammental in der harzfreien Halle des TSV Buchen noch mit 11:15 zurück, nach 42 Minuten führten die „Crocodiles“ dann mit 18:16 – hinten raus ging ihnen aber die Luft aus. „Wir haben ein Spiel auf Augenhöhe verloren, da wir zu viele individuelle und einfache Fehler gemacht haben, die den Gegner zu Toren eingeladen haben“, haderte TVB-Trainer Marc Winterhalder mit dem Ergebnis: „Dabei haben wir das Spiel in der Abwehr verloren, weil wir nie richtig Zugriff auf die Gegenspieler bekommen haben.“

TV Bammental: Warken 1, Regele 2, Schmitt 1, Großkopf 1, Schweizer 4, Dollinger 3/2, Zimmer 5, Trautner 4, Huber 7/2, Heck 1.

1. Kreisliga Männer

TV Eppelheim II – TSV Steinsfurt 23:24 (12:14).

Nach einem holprigen Start kam der TSV Steinsfurt beim TV Eppelheim II gut in die Begegnung und sicherte sich einen ganz knappen 24:23-Triumph. „Unsere Abwehr- und Torhüterleistung war der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich TSV-Coach Daniel Weinheimer, das einzige Manko: „Nun müssen wir den Angriff wieder zum Laufen bringen, dann passt das.“ Sein Gegenüber Robert Krembsler war dagegen sauer: „Das war einfach eine saudummer Niederlage. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“

TV Eppelheim II: Geier 1, Holtmann 3, Meyer 3, Dennhardt 1, Gassert 2, Metzler 5/2, van Huuksloot 7/5, Krembsler 1.
TSV Steinsfurt: Neckermann 4, Hörn 3, Olbert 3, Maaß 2, Reinhardt 2, Ludwig 6, Müller 4/4.

TSV Rot II – SG Nußloch II 25:42 (13:19).

Deutliches Ausrufezeichen der SG Nußloch II. Gegen den TSV Rot II gab es einen 42:25-Kantersieg, Rang zwei ist damit weiterhin sicher. Mit im Schnitt über 33 Treffer stellt die SGN zudem den besten Angriff der Liga – Spitzenreiter Wiesloch II hat zwar 18 Tore mehr erzielt, aber auch ein Spiel mehr absolviert.

TSV Rot II: Ganter 1, N.Geider 1, Linder 3, Körner 1, Hesse 4, Thome 5/1, Dittmann 2, Förster 2, T.Geider 1, T.Hotz 5/2.
SG Nußloch II: Pau.Fehringer 9, Sohns 3, Bickerle 2, Erles 6/2, Käseberg 2, Pat.Fehringer 3, Wulle 3, Neff 12, Haag 2.

HG Eberbach – SG Walldorf Astoria 23:21 (9:11).

In einer schwachen Partie holte sich die HG Eberbach zwei Zähler. Von Verletzungssorgen gebeutelt kam die Truppe von Coach Christian Menges nur schwer ins Spiel, weshalb die Anfangsphase der SG Walldorf Astoria gehörte. Walldorfs Keeper stemmte sich zwar gegen eine Aufholjagd der HG, doch der Druck der Gastgeber war zu stark.

HG Eberbach: Molter 1, Hildenbrand 1, Fischer 2/1, Walter 3, Kessler 6/2, Sorg 2, Scherzinger 1, Weber 7.
SG Walldorf Astoria: Sand 3/2, Haffner 5, Sailer 1, Herrmann 1, Kunoth 1, Schnurr 5, Brenzinger 2, Schiller 1, Ruck 2.

SC Sandhausen – TSV Wieblingen II 26:32 (14:13).

Der SC Sandhausen war ziemlich angefressen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte führte der SCS noch, doch im zweiten Abschnitt reihte sich ein technischer Fehler an den nächsten. Kein Wunder, dass so der TSV Wieblingen II zu seinem ersten Sieg kam.

SC Sandhausen: Micola 2/1, Reutner 2, Günes 7, Conrad 2, Hofmann 1, Reith 2, Brox 1, Nagel 7, Wranik 2.
TSV Wieblingen II: F.Müller 4/1, M.Müller 2, Kaltschmitt 4, Knappe 2, Güllicher 8, T.Dörr 8/3, Merkel 4.

SG Kirchheim – KuSG Leimen 24:33 (13:12).

Das war schade aus Sicht der SG Kirchheim. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt“, erklärte Abteilungsleiter Marco Weber: „Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel leider aus der Hand gegeben.“ Die KuSG Leimen nutzte das und setzte sich ab. „Nachdem wir defensiv einmal den Faden verloren haben, haben wir ihn nicht mehr wieder gefunden“, war Weber unzufrieden: „Im Angriff haben uns die Ideen gefehlt.“

SG Kirchheim: Weber 3, Albrecht 1, Gorsberg 1, Müller 4, Urban 5/1, Henseler 2, Neugebauer 8.
KuSG Leimen: Meier 1, Stucke 9/3, Schomaker 2, Hambrecht 3, Bernickel 1, Rensch 2, Reichert 2, Nitze 5, Tanriverdi 6, Reeb 1, Armer 1.

Rots Meiser formuliert hohe Ansprüche

(msc) „Können uns mit Neuenbürg auf eine Stufe stellen – Derby mit Malsch steht an

 

Die SG Nußloch muss nun endlich wieder Punkten, sonst wird der Klassenerhalt in der Oberliga immer unwahrscheinlicher. Zwar sind bisher nur neun von insgesamt 26 Spielen gespielt, doch der Abwärtstrend hält stetig an. Auch die Trainersuche, Andreas Scharfenberger ist aus beruflichen Gründen zurückgetreten, wird mit weiteren Niederlagen nicht unbedingt einfacher – doch der nächste Gegner ist keine einfache Aufgabe für Interimstrainer Christian Weirich uns seine SGN-Mädels, immerhin geht es zur Zweitliga-Reserve nach Ketsch.

Am anderen Tabellenende steht die HSG St. Leon/Reilingen. Obwohl die letzte Partie aufgrund eines herunter hängenden Basketballkorbes abgebrochen werden musste, grüßen die St. Leoner vom Platz an der Sonne. „Da liegen wir weit über dem, was wir erwartet haben“, freut sich auch Abteilungsleiter Rolf Hofmann. Die nächste Runde im Fernduell mit der TuS Metzingen II steigt am Sonntag. Die HSG reist zur SG Kappelwindeck/Steinbach, Metzingen empfängt die TuS Ottenheim – der einzige Verein, der St. Leon bisher einen Punkt abtrotzen konnte.

Oberliga Frauen, Sonntag, 15 Uhr: SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG St. Leon/Reilingen; 18 Uhr: TSG Ketsch II – SG Nußloch.

Die Badenliga-Teams aus dem Hadballkreis Heidelberg dürsten nach Siegen. Die TSG Wiesloch hat dabei jedoch den TV Friedrichsfeld vor der Brust. Bei 6:10 Zählern wäre ein Punktgewinn gegen den TVF trotz allem Balsam für die Wieslocher Seele.

Die HSG St. Leon/Reilingen steht dagegen weiterhin im oberen Tabellendrittel, doch auch hier ist die Hoffnung auf einen Sieg groß. „Die Herren machen mir aktuell ein wenig Sorgen“, gibt Abteilungsleiter Hofmann zu. Die Aufstiegseuphorie, die St. Leon über die ersten Wochen trug, ebbte zuletzt etwas ab. „Die Leichtigkeit ist weg, wir spielen keinen Hurra-Handball mehr“, sagt Hofmann: „Stattdessen wird viel überlegt und verkompliziert.“ Ein Sieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II konnte die Euphorie neu entfachen, darauf hofft Hofmann.

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TSG Wiesloch – TV Friedrichsfeld; 20 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HG Oftersheim/Schwetzigen II.
Badenliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TSG Wiesloch – TV Schriesheim; Sonntag, 16.15 Uhr: TSV Malsch – TV Brühl; 18 Uhr: TSV Rot – TSV Birkenau II.

Derbyzeit in der Verbandsliga: Der TSV Rot empfängt den TSV Malsch. Die Ausgangslagen der beiden Heidelberger Teams sind allerdings äußerst unterschiedlich. Die Hausherren sind als Zweiter aktuell der Neuenbürg-Verfolger, in Sachen Minuspunkte herrscht bereits Gleichstand. „Ich denke schon, dass wir uns da auf eine Stufe stellen können“, erklärte ein folglich zufriedener Roter Trainer. Das Einzige, das zwischen Boris Meisers Team und der Tabellenspitze liegt, sind die beiden Spiele weniger. Aber Meiser weiß: „Die Runde ist noch lang, da kann noch viel passieren.“ Auch andere Mannschaften wie Dossenheim hat er keineswegs abgeschrieben, umso wichtiger ist es, gegen den TSV Malsch zu Punkten. „Sieht man sich die Tabelle und die bisherigen Spiele an, kann man einen klaren Sieg von uns erwarten“, ist Meiser selbstbewusst. Doch obwohl Malsch im Abstiegskampf steckt, warnt der Roter Coach: „Ein Derby ist immer etwas besonderes.“

Eine ähnliche Lage gibt es auch beim zweiten Heidelberger Derby. Der TV Eppelheim hängt ebenfalls im unteren Tabellendrittel fest – und muss zur TSG Dossenheim. Die Germanen stehen indes auf Rang vier, sind bisher das einzige Team, das Neuenbürg schlagen konnte – mit einem 31:20-Kantersieg.

Verbandsliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Eppelheim – TSG Dossenheim; 20 Uhr: TSV Rot – TSV Malsch; Sonntag, 17 Uhr: TV Ispringen – TSV Wieblingen.
Verbandsliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: BSC Mückenloch – HG Oftersheim/Schwetzingen; 18 Uhr: TV Knielingen – KuSG Leimen; Sonntag, 17.30 Uhr: TS Mühlburg – TV Dielheim.
Landesliga Männer, Samstag, 19.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – TV Schriesheim; 20 Uhr: SV Waldhof – PSV Knights, TSV Buchen – TV Bammental.
Landesliga Frauen, Samstag, 16 Uhr: SGH Waldbrunn/Eberbach – SG Walldorf Astoria; 18 Uhr: SV Waldhof – TSV Malsch II; Sonntag, 18 Uhr: HSG Mannheim II – TSV Steinsfurt.

Udo Böbel muss schmunzeln, wenn er über seine ersten Erlebnisse bei der SG Kirchheim spricht. „Das war sehr spannend: Ich kannte die Mentalität einer Kreisliga-Mannschaft noch nicht“, lacht er. Zuvor war er in höheren Ligen, oder in der Jugend unterwegs, die lockere Einstellung seiner neuen Truppe zum Sport hat den erfahrenen Trainer somit überrascht. Die erste Spiele gingen entsprechend deutlich in die Hose, Böbel stellte die Sinnfrage. „Als dann wieder mehr Spieler zu den Spielen da waren, war es nur noch eine Frage der Zeit – die vergangenen drei Ergebnisse waren kein Zufall.“ Seit er mit seinem Rücktritt drohte, riss sich das Team zusammen und wurde so nach einer ganz knappen Niederlage gegen Nußloch II mit zwei Siegen zur Mannschaft der Stunde. „Wir haben einen guten Weg in die richtige Richtung eingeschlagen“, weiß Böbel: „Wir sind in der Lage, im Mittelfeld mitzuspielen.“ Das will der Coach auch an diesem Wochenende, wenn die KuSG Leimen zu Gast ist, wieder beweisen.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 15 Uhr: TV Eppelheim II – TSV Steinsfurt; 18 Uhr: TSV Rot II – SG Nußloch II, HG Eberbach – SG Walldorf Astoria; Sonntag, 18 Uhr: SC Sandhausen – TSV Wieblingen II, SG Kirchheim – KuSG Leimen.
1. Kreisliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: TV Eppelheim – TSG Dossenheim; Sonntag, 16.10 Uhr: SG Kirchheim – PSV Knights; 16.45 Uhr: TV Eschelbronn – TV Neckargemünd; 20 Uhr: TSV Rot II – SG Nußloch II.
2. Kreisliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch II – SC Wilhelmsfeld; 19 Uhr: SG Nußloch III – SG Walldorf Astoria II; Sonntag, 16 Uhr: TSV Malschenberg II – TV Dielheim, TV Bammental II – PSV Knights II; 17.15 Uhr: TSG Ziegelhausen – TSG Dossenheim II.
2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – TV Dielheim II; Sonntag, 16 Uhr: SC Sandhausen – TSV Wieblingen II.
3. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: TSV Handschuhsheim II – TSV Malsch III; Sonntag, 9.30 Uhr: TSV Rot III – TV Dielheim II; 17.30 Uhr: HSG Meckesheim/Eschelbronn – SC Sandhausen II; 19.50 Uhr: SG Kirchheim II – KuSG Leimen II.
4. Kreisliga Männer, Staffel I, Sonntag, 11.15 Uhr: TSV Rot IV – SC Sandhausen III; 14 Uhr: TSV Malschenberg III – SG Walldorf Astoria III; Staffel II, Sonntag, 15 Uhr: TSV Steinsfurt II – SC Wilhelmsfeld II.

Wieblingen macht es spannend

(msc) Verbandsliga Männer: Nach hoher Führung wurde es im Derby gegen den TV Eppelheim noch knapp

Oberliga Frauen

SG Nußloch – TuS Metzingen II 23:37 (13:23).

Das war eine undankbare Aufgabe, die Nußlochs Interimstrainer Christian Weirich bei seinem ersten Spiel zu lösen hatte: Die Bundesliga-Reserve der TuS Metzingen kam in die Olympiahalle. 18 Minuten lang hielt sein Team gut mit, dann gab Metzingen noch mehr Gas – zu viel für Nußloch.

SG Nußloch: Racky 1, Beckenbach 8/3, Herb 1, Moll 2, Scharfenberger 1, F.Arnold 4/1, Joerg 3, B.Arnold 1, Lemke 2.

HSG St. Leon/Reilingen – SV Allensbach II abgebrochen.

Im Harres der HSG St. Leon/Reilingen wurde es kurios: Gegen den SV Allensbach II waren die Gastgeberinnen eigentlich besser in der Partie, doch sie wurden kurz nach dem Wiederanpfiff ausgebremst. Schuld daran war allerdings nicht die Leistung der Allensbacher Drittliga-Reserve, sondern der Basketballkorb. Dieser fuhr herunter und machte sorgte für ein frühes Spielende.

Badenliga Männer

TSG Wiesloch – SG Stutensee-Weingarten 27:32 (16:14).

Die TSG Wiesloch war nach 43 Minuten auf dem besten Weg, das eigene Punktekonto mit einem Sieg auszugleichen. Doch dann kam die SG Stutensee-Weingarten dazwischen. Ein 8:0-Lauf machte aus einem 22:24 ein 30:24 für die Gäste, die sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen ließen und damit auf den Relegationsplatz zwei vorrückten.

TSG Wiesloch: Ruß 6/1, N.Maier 4/2, Dutzi 2, F.Sauter 11, Kapp 1, van de Locht 2, Karolus 1.

SG Pforzheim/Eutingen II – HSG St. Leon/Reilingen 25:21 (9:9).

Die Aufstiegseuphorie ist langsam aber sicher verflogen. Auch gegen die SG Pforzheim/Eutingen II muss die HSG St. Leon/Reilingen eine Niederlage einstecken, dennoch können die St. Leoner mit fünf Siegen und einem Unentschieden nach neun Spieltagen sicherlich gut leben.

HSG St. Leon/Reilingen: Rausch 1, Lechner 2, Kikillus 2, Krepper 9, Decker 5/1, Menger 2.

Badenliga Frauen

TSG Wiesloch – HG Saase 28:29 (14:12).

Nach sechzig anstrengenden und kampfbetonten Minuten steht die TSG Wiesloch mit leeren Händen da. Sie waren ganz knapp dran am Punktgewinn gegen den Tabellenführer HG Saase, doch HG-Spielerin Maureen Merkel zerstörte mit ihrem 29:28 kurz vor Spielschluss alle Wieslocher Hoffnungen.

TSG Wiesloch: Lies 5, Rudolph 1, Hilgenhaus 1, Sauter 9/5, Ruß 3, Gefäller 2, Schmidt 1, Frick 5, Hofstetter 1.

SG Pforzheim/Eutingen – TSV Malsch 19:23 (11:12).

Da hat Wolfgang Schwab ganze Arbeit geleistet. Der Coach des TSV Malsch ist mit seinem Team als Außenseiter in die Saison gestartet, musste einen gewaltigen Umbruch bewerkstelligen. Das gelang ihm jedoch in den letzten Wochen immer besser, gerade defensiv ist die Leistung seiner Spielerinnen grandios. Zum zweiten Mal in Folge hält Malsch seine Gegner unter 20 Toren, zum zweiten Mal in Folge ist der Sieg die Belohnung.

TSV Malsch: Rensch 8/5, Bujnoch 3, Lamade 4, Rothermel 4, Steinhauser 2, Scherer 2.

TSV Amicitia Viernheim – TSV Rot 38:27 (19:11).

Es war zum Haare raufen – die Damen des TSV Rot gingen beim TSV Amicitia Viernheim regelrecht unter. Die Roter hatten zeitweise kollektive Aussetzer, vergaben allein in Hälfte eins bereits sechs Siebenmeter. Nach neun Minuten stand es so 1:8 aus Sicht der Gäste – und es wurde nicht besser.

TSV Rot: Laier 3, K.Bergweiler 5, Engelmann 5, C.Hofmann 5/1, Knopf 3, L.Hofmann 1, Schneider 2, Galante 3/3.

Verbandsliga Männer

TSV Wieblingen – TV Eppelheim 27:26 (14:8).

Da hat es der TSV Wieblingen aber noch einmal ganz spannend gemacht. Nach der 14:8-Halbzeitführung sahen die Hausherren bereits wie der sichere Sieger aus, doch am Ende hieß es ganz tief durchatmen, denn der TV Eppelheim kam noch einem heran. Der TVE hatte die Aufholjagd vor allem Christopher Föhr zu bedanken, der ganze zwölf Treffer erzielte. „Noch zwei Minuten länger und wir hätten das Spiel gedreht“, war Eppelheims Coach Eduard Heier etwas zerknittert: „Aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen, unser Angriff war über weite Strecken von der Rolle. Zu frühe und oft unvorbereitete Würfe, das alte Lied.“

TSV Wieblingen: Müller 3, Widmann 7, Adler 5, Gaa 5/3, L.Wolf 5, Ross 2.
TV Eppelheim: P.Brendel 1, Erb 1, Hofmann 1, Scheffzek 3, Föhr 14/2, Ernst 4/2, Müller 2.

 

TSG Dossenheim – HC Neuenbürg 31:20 (14:7).

Faszination Schauenburghalle. Schon oft gab es überraschende Ergebnisse in der harzfreien Heimstätte der TSG Dossenheim – das jüngste Opfer ist der HC Neuenbürg. Als ungeschlagener Spitzenreiter kamen die Gäste zur TSG, um mit einer deftigen 20:31-Abreibung im Gepäck wieder zurück zu fahren. Immerhin, an der Spitze ist der HC auch weiterhin.

TSG Dossenheim: Möckel 3, Jünger 7, Heinicke 3, N.Elfner 5/3, Engler 1, Krause 1, Komarek 4, Mohr 7.

TSV Rot – HSG Ettlingen/Bruchhausen 35:32 (17:15).

Das war eine schwere Geburt. Der TSV Rot hatte mit der HSG Ettlingen/Bruchhausen erhebliche Mühe, sicherte sich am Ende aber dennoch die drei Punkte. Zwischenzeitlich sah es allerdings nach einer faustdicken Überraschung aus: Die Gäste lagen lange in Führung. Rot kam dagegen nicht wirklich ins Rolle, konnte auch die knappe Pausenführung nicht weiter ausführen und startete mit einem 0:3 in die zweite Halbzeit. In den letzten 17 Minuten warf der TSV dann alles in die Waagschale und erzwang doch noch den Sieg.

TSV Rot: J.Körner 2, Weis 4, J.Stegmüller 2, D.Steinhauser 4, T.Stegmüller 3, Schenk 12, S.Körner 3/1, Grün 5.

TSV Malsch – TV Büchenau 35:20 (15:12).

Kantersieg für den TSV Malsch im Tabellenkeller. Mit dem 35:20-Erfolg verschafft sich der TSV etwas Luft, der TV Büchenau droht dagegen den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren.

TSV Malsch: Schäffner 3, Gimbel 3, Schnurr 6, Hipp 1, Schay 1, Schirmer 3, Feldpausch 6, Wacker 8, Breitenstein 3/2, Bambach 1.

Landesliga Männer

TSV Handschuhsheim – TV Großsachsen II 31:26 (17:14).

Es waren drei Minuten, die unter dem Strich den Unterschied ausmachten. Über das gesamte Spiel war der TSV Handschuhsheim und der TV Großsachsen II ebenbürtig, doch kurz vor der Pause schwächelten die Germanen etwas. Die Handschuhsheimer „Löwen“ reagierten gut und machten aus dem 13:13 eine 17:14-Pausenführung. Diese hielten sie bis zum Schlusspfiff, der sich vorübergehend sogar auf Rang eins katapultiert.

TSV Handschuhsheim: Ullmerich 5, Baumann 3, Dahlmann 2, Stupp 6, Rudolph 2, Schmitt 10/8, Frank 3.

TV Bammental – SV Waldhof 25:25 (11:12).

Start mit Knalleffekt für den SV Waldhof, der TV Bammental war von der schnellen und harten Spielweise der Gäste zunächst beeindruckt. Nach dem 1:5 kam indes auch der TVB ins Spiel und glich aus – es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der zweite Abschnitt verlief ähnlich: Waldhof setzte sich kurz ab, Bammental ließ sich nicht abschütteln. „Wir haben heute eine gute kämpferische Leistung gezeigt“, freute sich Bammentals Trainer Marc Winterhalder: „Den Rückstand aus der Anfangsphase aufzuholen hat sehr viel Kraft gekostet, diese hat uns dann in der Endphase gefehlt. Mit einer besseren Chancenverwertung ist das ein Spiel, dass wir gewinnen können.“

TV Bammental: Regele 5, Warken 4, Balles 1, Großkopf 1, Schweizer 2, Dollinger 2/2, Zimmer 6, Trautner 1, Huber 3/1.

TSV Amicitia Viernheim II – TSV Malschenberg 33:27 (17:12).

Überraschung in Viernheim: Die Reserve des TSV Amicitia, die mitten im Abstiegskampf steckt, luchste den „Büffl“ des TSV Malschenberg zwei Zähler ab. Nach der ersten Viertelstunde stand es bereits 10:5 für Viernheim. Bei den Malschenbergern lief nichts zusammen – ein Zustand, der sich bis zum Spielschluss nicht mehr ändern sollte.

TSV Malschenberg: Rühl 4, Klefenz 5, Haupt 3, Kernberger 2, Stier 3, Kloé 2, Eberhard 4/4, Zander 4.

TV Schriesheim – PSV Knights 36:15 (21:7).

Von der starken Leistung, die die PSV Knights zuletzt beim TV Bammental zeigten, war kaum etwas zu sehen – von einem Klassenunterschied zwischen dem PSV und dem heimischen TV Schriesheim dagegen schon. Bereits nach 20 Minuten wechselte TVS-Trainer Liviu Ianos munter durch, drei weitere Spielminuten später wurde es zum ersten Mal zweistellig.

PSV Knights: Nikonow 1, Förch 2, Callies 1, Rautenberg 3/1, Krambs 3, Hofmann 1, Dautel 4/1.

1. Kreisliga Männer

SG Nußloch II – TV Sinsheim 30:27 (16:12).

Nach einem ausgeglichenen Beginn konnte sich die SG Nußloch II kurz vor dem Pausentee absetzen. In Halbzeit zwei hielt die SGN den Vorsprung, doch der TV Sinsheim versuchte bis zum Schluss mit guter Moral dran zu bleiben. „Kompliment an Sinsheim, auch als wir sechs Tore vorne waren, haben sie nie aufgegeben und konnten sich immer in Schlagdistanz halten“, lobte auch Nußlochs Spielertrainer Eric Erles.

SG Nußloch II: Pau.Fehringer 3, Sohns 4, Erles 11/5, Käseberg 3, Wulle 1, Barwig 1, Seiler 3, Neff 2, Haag 2.
TV Sinsheim: Lehn 5, Stier 4, Kunz 2, Al-Shakran 5, Scholl 8, Kühn 3.

 

TSG Wiesloch II – HG Eberbach 34:18 (19:10).

Ein klarer Sieg für den Favoriten aus Wiesloch. Die Reserve ließ vom Start weg keine Zweifel an der eigenen Überlegenheit zu. Über eine schnelle 7:2-Führung erarbeitete sich der Aufstiegskandidat Nummer eins ein 19:10 zur Pause – gleichbedeutend mit der Vorentscheidung. Der zweite Abschnitt war folglich weniger attraktiv, die Begegnung plätscherte nur noch vor sich hin.

TSG Wiesloch II: Wolfbeisz 6, Heim 4, Lampert 3/1, Müller 6/2, Bender 1, Peitz 2, Weckesser 2, Heger 3, Schmidt-Eisenlohr 2, Ziehensack 4, Restle 1.
HG Eberbach: Molter 1, Hildenbrand 1, Menges 1, Eiben 4, Kessler 6, Scherzinger 2, Weber 3.

TSV Wieblingen II – TV Eppelheim II 21:21 (12:9).

Etwas enttäuscht war der TV Eppelheim II nach dem Unentschieden beim TSV Wieblingen II. „Wir haben gut angefangen, dann den Gegner systematisch aufgebaut“, erklärte TVE-Trainer Robert Krembsler: „Dann haben wir die Kurve gekriegt, uns aber nicht belohnt.“ Immerhin zeigte sein Team nach dem Seitenwechsel eine besser Leistung: „Ich bin laut geworden in der Kabine, aber die Jungs haben auch reagiert.“

TSV Wieblingen II: F.Müller 2/1, M.Müller 2, Wolf 1, S.Dörr 4, Güllicher 2, Barth 3, Merkel 7/2.
TV Eppelheim II: Geier 4, Holtmann 3/1, Meyer 3, Dennhardt 2, Gassert 1, van Huuksloot 8/4.

 

TSV Steinsfurt – SG Kirchheim 22:27 (9:12).

Die SG Kirchheim nimmt Fahrt auf. Nachdem sie zu Saisonbeginn noch ziemlich glücklos waren, gelang ihnen nun gegen den TSV Steinsfurt ein Überraschungserfolg. Es war der zweite Sieg in Folge für die SG, damit etwas Luft in Abstiegskampf schnappen kann.

TSV Steinsfurt: Neckermann 3, Weinheimer 2, Hörn 1, Olbert 8/2, Reinhardt 3/2, Ludwig 5.
SG Kirchheim: Weißhaar 1, Albrecht 3, Gorsberg 1, Urban 9/4, Henseler 5, Neugebauer 8.  

 

SG Walldorf Astoria – TSV Rot II 23:28 (8:14).

Die SG Walldorf Astoria muss sich dagegen dem TSV Rot II geschlagen geben und rutscht auf Rang elf ab. Rot rangiert dagegen im gesicherten Mittelfeld.

SG Walldorf Astoria: Sand 2/1, Jäckel 1, Kunoth 10/1, Schnurr 3, Ruck 2, Brenzinger 1, Schiller 2, Haffner 2.
TSV Rot II: Ganter 2, Linder 2, Körner 1, Hesse 1, Thome 7, Dittmann 2, T.Geider 2, T.Hotz 7/6, A.Hotz 1, K.Förster 3.

 

Personalnot bei der SG Nußloch

(msc) Oberliga: SGN Frauen empfangen TuS Metzingen II - St. Leon/Reilingen will oben bleiben

 

Die Spielerinnen der SG Nußloch könnten am kommenden Oberliga-Wochenende vor einer ganz neuen Erfahrung stehen. Das Duell David gegen Goliath – so treffend war es selten. Die TuS Metzingen II ist zu Gast, auch die Hilfe aus der Bundesliga-Mannschaft ist also möglich. Bei der SGN stellt sich dagegen eine ganz andere Situation ein, der Oberliga-Kader wird nicht ausreichen, um genügend Spielerinnen aufzubieten. „Die Spielerdecke wird jetzt noch dünner“, erklärte der Nußlocher Geschäftsführer Manfred Gspandl nach der jüngsten Pleite: „Sandra Schnepf musste genäht werden, Benita Arnold hat Schulterprobleme. Wir werden also auch auf 1b-Spielerinnen zurückgreifen.“ Es kann also zum Duell Bundesliga gegen Kreisliga kommen.

Andere Voraussetzungen gibt es in St. Leon. Die HSG St. Leon/Reilingen führt die Tabelle an, doch Coach Marcus Gutsche warnt: „Jetzt kommen schwere Spiele, auch Allensbach ist nicht leicht, die Aufsteiger sind bisher alle gut gestartet.“ Dennoch fühlen sich die HSG-Spielerinnen und ihr Trainer am Platz an der Sonne natürlich wohl: „Wir sind auf einem Höhenflug und fühlen uns auf diesem auch wohl. Wir genießen das.“

Oberliga Frauen, Samstag, 20 Uhr: SG Nußloch – TuS Metzingen II; Sonntag, 15 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – SV Allensbach II.
Badenliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: SG Pforzheim/Eutingen II – HSG St. Leon/Reilingen; 19 Uhr: TSG Wiesloch – SG Stutensee-Weingarten.
Badenliga Frauen, Samstag, 15.30 Uhr: SG Pforzheim/Eutingen – TSV Malsch; 17 Uhr: TSG Wiesloch – HG Saase; 17.30 Uhr: TSV Amicitia Viernheim – TSV Rot.

Die Verbandsliga ist nach wie vor ein undurchsichtiges Konstrukt. Bisher sind sich die meisten Trainer sicher: Die Liga ist enorm ausgeglichen, einzig der HC Neunbürg scheint sich etwas absetzen zu können. Dahinter führt der TSV Rot, der am Wochenende die HSG Ettlingen/Bruchhausen zu Gast hat, das lange Verfolgerfeld an. Bis zur TSG Dossenheim haben aller Teams bereits fünf Siege gefeiert. Doch am Wochenende geht es für die Germanen ausgerechnet gegen den Primus. Der TSV Wieblingen hängt mit einer ausgeglichenen Bilanz von 8:8 Zählern im Mittelfeld, der kommende Derby-Gegner TV Eppelheim steckt dagegen als Elfter im Abstiegskampf. Zwar hat der TVE auch drei Spiele weniger als die Konkurrenz auf dem Buckel, ein Erfolg würde die Eppelheimer aber dennoch beruhigen. Ebenfalls auf den hinteren Rängen: Der TSV Malsch. Der Vorletzte kann am Samstag gegen das Schlusslicht die Zähler Nummer vier und fünf einfahren.

Verbandsliga Männer, Samstag, 19.45 Uhr: TSV Malsch – TV Büchenau; 20 Uhr: TSV Rot – HSG Ettlingen/Bruchhausen; Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – TV Eppelheim; 18 Uhr: TSG Dossenheim – HC Neuenbürg.
Verbandsliga Frauen, Sonntag, 14.30 Uhr: HG Oftersheim/Schwetzingen – KuSG Leimen; 15.30 Uhr: TV Dielheim – TG Neureut II.

Topduell in Handschuhsheim: Der TSV, als Aufsteiger überraschend gut gestartet, empfängt am Samstag die Drittliga-Reserve des TV Großsachsen. Die Germanen haben die selbe Ausgangslage: Aufstieg, 11:5 Punkte, Platz zwei.

Im zweiten Verfolgerduell stehen sich der TV Bammental und der SV Waldhof gegenüber. Die beiden Teams liegen zwar nur auf Rang vier und Platz sechs, nach Minuspunkten sind sie indes die eigentlichen Verfolger des Spitzenreiters Königshofen/Sachsenflur.

Die PSV Knights haben sich dagegen mit ihrem Punkt gegen den TVB am vergangenen Wochenende wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Die nächste Aufgabe, der TV Schriesheim, ist indes keine leichte.

Landesliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Schriesheim – PSV Knights; 19.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – TV Großsachsen II; Sonntag, 18 Uhr: TV Bammental – SV Waldhof, TSV Amicitia Viernheim II – TSV Malschenberg.
Landesliga Frauen, Sonntag, 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – TSV Meckesheim; 17.45 Uhr: TSV Steinsfurt – SV Waldhof.

In der Kreisliga steht der TV Sinsheim vor einer Standortbestimmung. Vergangene Woche gab es gegen den unumstrittenen Spitzenreiter aus Wiesloch eine deutliche Niederlage, nun läd die SG Nußloch II zum Verfolgerduell. „Ich hoffe, dass wir besser mithalten können“, erklärte Trainer Oliver Zimmermann. Das dies kein leichtes Unterfangen ist, weiß er genau: „Wir rechnen uns nur eine kleine Siegchance aus.“ Der Grund: In Nußloch etwas mitzunehmen sei ganz schwer. Zwar liegt sein TVS noch immer vor der SGN, aber er gibt zu bedenken: „Die Tabelle hat aktuell noch keine Aussagekraft.“ Immerhin kann er fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Außer dem Mittelmann Christian Schramm sind alle an Bord. Dieser, so Zimmermann, habe eine Fußverletzung.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 19 Uhr: SG Walldorf Astoria – TSV Rot II; Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen II – TV Eppelheim II; 19 Uhr: SG Nußloch II – TV Sinsheim; 19.30 Uhr: TSG Wiesloch II – HG Eberbach, TSV Steinsfurt – SG Kirchheim.
1. Kreisliga Frauen, Sonntag, 16 Uhr: TSG Dossenheim – SG Kirchheim; 17 Uhr: SG Nußloch II – TV Sinsheim.
2. Kreisliga Männer, Samstag, 17 Uhr: SG Walldorf Astoria II – TSV Malschenberg II; 17.30 Uhr: TSV Malsch II – PSV Knights II; 19.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – SG Nußloch III; Sonntag, 17.30 Uhr: TV Dielheim – TSG Ziegelhausen; 20 Uhr: TSG Dossenheim II – TV Bammental II.
2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 15.15 Uhr: SG Walldorf Astoria II – TSV Handschuhsheim; Staffel II, Samstag, 17.30 Uhr: SC Wilhelmsfeld – TSV Wieblingen; Sonntag, 13.30 Uhr: TV Dielheim III – TV Sinsheim II.
3. Kreisliga Männer, Samstag, 15.30 Uhr: TSV Malsch III – KuSG Leimen II; 17.30 Uhr: TSV Handschuhsheim II – HSG Meckesheim/Eschelbronn; 18 Uhr: TB Neckarsteinach – SG Kirchheim II; Sonntag, 19.20 Uhr: TV Dielheim II – TV Sinsheim II.
4. Kreisliga Männer, Staffel I, Samstag, 15 Uhr: SG Walldorf Astoria III – TSV Rot IV.

 

Büffl reißen Löwen

(msc) Landesliga-Derby zwischen Malschenberg und Handschuhsheim spannend - Nußlochs Oberliga-Damen schwach

 

Oberliga Frauen

SG Kappelwindeck/Steinbach – SG Nußloch 30:15 (14:7).

Der Rücktritt des ehemaligen Trainers Andreas Scharfenberger hat die Damen der SG Nußloch offensichtlich ziemlich mitgenommen. In der ersten Partie ohne Scharfenberger ging die SGN bei der SG Kappelwindeck/Steinbach mit 15:30 unter, bereits nach einer Viertelstunde brach die Mannschaft förmlich ein. Aus dem 4:4 wurde zunächst ein 5:9, später bis zur Pause dann ein 7:14. Fünf Spielminuten nach dem Seitenwechsel gab es dann die erste zweistellige Führung für die Gastgeberinnen, die es dann etwas langsamer angehen ließen.

SG Nußloch: Schnepf 3/3, Joerg 4, F.Arnold 2, Beckenbach 2, B.Arnold 2, Lemke 2.

TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen 24:30 (12:11).

Die Außenspielerinnen des TSV Wolfschlugen stellten die HSG St. Leon/Reilingen vor erhebliche Probleme. Zwar hatte Trainer Marcus Gutsche genau davor gewarnt, doch sein ersatzgeschwächtes Team bekam diese zunächst trotzdem nicht in den Griff. Eine Abwehrumstellung in Halbzeit zwei brachte dann die Wende: Die Hsg kam besser ins Spiel und drehte den Rückstand. Angeführt von der starken Linda Gottselig setzte sich St. Leon mit drei Treffern ab – ein Rückschlag, von dem sich die Gastgeberinnen nicht mehr erholen sollten.

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 4, Schulz 5, Zinser 1/1, Müller 1, Heck 2, Vetter 5, Strifler 3, Kerle 5/1, Baum 4/2.

Badenliga Männer

HSG St. Leon/Reilingen – TV Bretten 20:23 (10:15).

Etwas überraschend und doch verdient unterlag die HSG St. Leon/Reilingen im heimischen Harres dem TV Bretten. „Der TVB hat mit purer Leidenschaft gespielt und gezeigt, wie man Spiele gewinnt“, gab HSG-Coach Bernd Feldmann gerade heraus zu. Seine Mannschaft fand über weite Strecken der Begegnung keinen echten Spielrhytmus. Erst in der Schlussphase wurde die HSG besser, das Aufbäumen am indes zu spät. „Wir haben 45 Minuten ohne richtige Einstellung gespielt“, ärgerte sich Feldmann: „Nur 15 Minuten reichen eben nicht.“

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 1, Rausch 3, Frank 1, Krepper 6, Decker 9/5.

TG Eggenstein – TSG Wiesloch 30:25 (14:13).

Rückschlag für die TSG Wiesloch. Beim TG Eggenstein setzt es die dritte Auswärtspleite in Folge, mit nun 6:8 Punkten hängt die TSG weiter im Mittelfeld fest. Die beiden Teams begannen vor allem mit Kampfgeist, keines konnte sich wirklich absetzen. Im zweiten Abschnitt ließ Wiesloch dann allerdings nach, produzierte technische Fehler und verwertete teilweise gute Chancen nicht.

TSG Wiesloch: Ruß 1, N.Maier 7/1, Dutzi 2, M.Sauter 2, F.Sauter 6, Kapp 4, van de Locht 1, Karolus 2.

Badenliga Frauen

TSV Rot – TSG Wiesloch 30:30 (15:18).

Ein leistungsgerechtes Unentschieden prangte am Ende eines kampfbetonten Lokalderbys von der Anzeigetafel. Bis zum 10:10 blieb es ausgeglichen, dann brannte die TSG Wiesloch ein regelrechtes Feuerwerk ab und ging mit 17:12 in Führung. Doch auch der TSV Rot hatte noch etwas im Tank und verkürzte bis zur Pause auf 15:18. Rot hatte es insbesondere Nachwuchsspielerin Celine Schober und Torhüterin Lisa Künstler zu verdanken, dass sie den Anschluss und später sogar die eigene Führung erzielten.

TSV Rot: Schober 4, Laier 4, K.Bergweiler 3, L.Engelmann 5, C.Hofmann 6/1, Knopf 6/2, L.Hofmann 2/1.
TSG Wiesloch: Schupp 1, Marischler 2, Rudolph 1, Hilgenhaus 1, Sauter 8/4, Ruß 4, Gefäller 3, Schmidt 1, Frick 8, Hofstetter 1.

TSV Malsch – SG Heddesheim 26:18 (10:10).

Wolfgang Schwab ist sich seit Wochen sicher, dass sein TSV Malsch auch irgendwann punkten würde. Vor der Partie gegen die SG Heddesheim hätten dennoch nur die Wenigsten auf einen Punktgewinn der Germania gewettet. Doch Schwab sollte Recht behalten. Seine Damen kamen gut in die Partie, führten über die gesamte erste Halbzeit hinweg. Selbst der 10:10-Ausgleich Heddesheims zu Pause brachte sein Team nicht aus der Ruhe, mit einem Blitzstart in Halbzeit zwei sorgte der TSV wieder für klare Verhältnisse.

TSV Malsch: Rensch 3/3, Bujnoch 1, Lamade 9, Bride 6/1, Steinhauser 7.

Verbandsliga Männer

TV Eppelheim – HSG Walzbachtal 28:33 (11:15).

Zu Hause war der TV Eppelheim bisher immer eine Macht, doch bei der Niederlage gegen die HSG Walzbachtal ließ der TVE den bedingungslosen Einsatz vermissen. „Unsere Abwehr war einfach zu lasch, der Gegner konnte meist ohne Körperkontakt werfen. Da haben auch die Torhüter wenig Chancen, sich auszuzeichnen“, erklärte Eppelheims Trainer Eduard Heier leicht deprimiert. Bereits Mitte der zweiten Hälfte stand die Pleite fest.

TV Eppelheim: Brendel 2, Stotz 3/2, Huckele 3, Hofmann 4, Scheffzek 4, Marz 1, Föhr 7/1, Ernst 3, Geier 1.

TV Neuthard – TSV Rot 22:28 (11:14).

Der TSV Rot bringt sich als Neuenbürg-Jäger Nummer eins in Stellung. Im Spitzenspiel gegen den TV Neuthard gewann Rot, nachdem die Abwehr und Keeper Jannik Steger die Hausherren zum verzweifeln brachten. Die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte war daher spielentscheidend: Der TSV kam hellwach aus der Kabine und zeigte in der Defensive eine bärenstarke Leistung. Das gab so viel Selbstvertrauen, dass sogar in doppelter Unterzahl in den letzten Minuten noch zwei Tore gelangen.

TSV Rot: Wege 1, Weis 2, Kögler 1, J.Stegmüller 1, D.Steinhauser 5, T.Stegmüller 4, Schenk 3, S.Steinhauser 3, S.Körner 5/2, Marterer 2, Steger 1.

HC Neuenbürg – TSV Wieblingen 30:22 (15:9).

Auch für den TSV Wieblingen ging es mit leeren Händen aus Neuenbürg zurück. Der Favorit und Primus machte in einer guten Handballpartie vom Start weg klar, dass für ihn nur zwei Punkte in Frage kommen. Wieblingen versuchte mitzuhalten, unter dem Strich fehlten aber die Mittel, um dem HC Neuenbürg gefährlich zu werden.

TSV Wieblingen: Ross 3, Widman 1, Schmitt 2, D.Wolf 2, Schneider 1, L.Wolf 6/3, P.Wolf 3, Gaa 1, Adler 3.

TV Büchenau – TSG Dossenheim 27:36 (8:14).

Eine Viertelstunde lang hielt der TV Büchenau gut mit, dann kontrollierte die TSG Dossenheim das neue Schlusslicht allerdings nach Belieben.

TSV Dossenheim: Engler 6, Jünger 3, Heinicke 6, N.Elfner 4/4, Möckel 6, Zach 2, Komarek 4, Mohr 4, Breitschwerdt 1.

HSG Ettlingen/Bruchhausen – TSV Malsch 32:39 (15:21).

Drei Auswärtsspiele in einer Woche, dazu der verpatzte Saisonstart – die Vorzeichen standen schlecht für den TSV Malsch. Der erste Saisonsieg bei der HSG Ettlingen/Bruchhausen sicherte nun aber die Zähler Nummer zwei und drei. Die rote Laterne hat der TSV damit nun erst einmal weitergereicht.

TSV Malsch: Schäffner 7, Schnurr 2, Schirmer 2, Feldpausch 6, Wacker 8, Breitenstein 6/2, Bambach 8/2.

Landesliga Männer

TSV Malschenberg – TSV Handschuhsheim 25:24 (12:15).

Der TSV Handschuhsheim muss nach der Derby-Niederlage beim TSV Malschenberg die Tabellenführung abgeben. „Ich bin wirklich stolz auf meine Mannschaft“, sagte „Büffl“-Coach Michael Krause nach dem Sieg: „Kampfgeist und Entschlossenheit waren meiner Meinung nach die entscheidenden Faktoren.“ Trotz Halbzeitrückstand kam Malschenberg zurück ins Spiel und sicherte sich dem knappen Erfolg über die Handschuhsheimer „Löwen“.

TSV Malschenberg: Rühl 2, Klefenz 5, Haupt 3, Kernberger 1, Stier 1, Storz 2, Eberbach 4/2, Zander 3, Schork 4.
TSV Handschuhsheim: Krembsler 5/4, Layer 2, Ullmerich 1, Baumann 10, Dahlmann 1, Rudolph 1, Stupp 1, Schmitt 3.

PSV Knights – TV Bammental 23:23 (12:15).

Trotz Halbzeitführung reichte es für die „Crocodiles“ des TV Bammental bei den PSV Knight nur zu einem Punkt. Während der PSV mit diesem Zähler auf Rang zehn vorrückt, verpasst es der TVB, auf Position vier zu springen.

PSV Knights: Förch 1, Schneider 1, Rautenberg 5/2, Plomer 4/1, Krambs 4, Hofmann 2, Dautel 6.
TV Bammental: Schmitt 2, Balles 2, Schweizer 3, Dollinger 10/4, Zimmer 1, Hees 4, Huber 1.

1. Kreisliga Männer

TV Sinsheim – SG Walldorf Astoria 30:26 (12:10).

Zwar musste die SG Walldorf Astoria eine weitere Niederlage einstecken, doch das Lob gilt dennoch der kämpferisch starken Leistung des Zehnten. Lediglich Einzelaktionen des Zweiten TV Sinsheim machten den Unterschied aus, Walldorf hielt über die gesamte Spielzeit stark dagegen, weshalb sich der TVS nie wirklich absetzten konnte. „Dies war ein Arbeitssieg, nicht mehr und nicht weniger“, war auch TV-Spielertrainer Oliver Zimmermann nicht unbedingt begeistert von der Leistung seines Teams.

TV Sinsheim: Hemberger 1, Lehn 1, Stier 6, Kunz 5, Al-Shakran 2, Reinmuth 2/2, Scholl 9, Ebert 3, Kühn 1.
SG Walldorf Astoria: Sand 3/2, Herrmann 2, Jäckel 7, Kunoth 3/1, Wittemund 3, Schnurr 4, Brenzinger 4.

TSV Rot II – TSG Wiesloch II 24:32 (13:19).

Im Duell der Zweitvertretungen des TSV Rot und der TSG Wiesloch waren die Gastgeber chancenlos gegen den tabellenführer und mussten eine völlig verdiente Heimniederlage einstecken. Ohne Tempo und mit einer löchrigen Abwehr war es für die Gäste leicht, zu Toren zu kommen. Ein Debakel konnte Rot zwar noch verhindern, mehr war aber für die Hausherren nicht zu holen.

TSV Rot II: Ganter 5, N.Geider 2, Linder 2, Hesse 1, Thome 4/1, Dittmann 1, T.Förster 3, T.Hotz 2/1, A.Hotz 3/1, K.Förster 1.
TSG Wiesloch II: Lampert 6/4, Müller 7/1, Bender 3, Peitz 3, Heger 1, Schmidt-Eisenlohr 1, Hecker 2, Ziehensack 3, Restle 1, Wolfbeisz 3, Hirschmann 2.

SC Sandhausen – SG Nußloch II 24:34 (15:16).

Eine Halbzeit lang agierten beide Teams auf Augenhöhe, dann legte die SG Nußloch II noch einmal eine Schippe drauf – zu viel für den SC Sandhausen. Die SGN II baute den eigenen Vorsprung kontinuierlich aus, Sandhausen konnte dem schnellen Tempo nicht Schritt halten. „In der zweiten Hälfte hat uns im Angriff vor allem die Durchschlagskraft und der Zug zum Tor gefehlt“, analysierte Sandhausens Co-Trainer Anton Hofmann: „Das hat Nußloch knallhart bestraft.

SC Sandhausen: Schimek 1, Micola 4/3, Nagel 7, Conrad 1, Reith 5, Wranik 1, Pfeffer 1, Cherif 4.
SG Nußloch II: Werner 4, Sohns 4, Bickerle 5, Erles 10/6, Käseberg 1, Pat.Fehringer 3, Seiler 3, Neff 3, Haag 1.

SG Kirchheim – TSV Wieblingen II 37:23 (13:11).

Endlich hat die SG Kirchheim den ersten Zähler auf der Haben-Seite. Im Duell der Sieglosen setzte sich die SG gegen den TSV Wieblingen II durch, überholte die Gäste nun auch in der Tabelle. „Das war natürlich ein ganz wichtiger Sieg im Kellerduell. Wir haben uns schon gegen Nußloch gesteigert und bewiesen, dass wir in der Liga mithalten und einige Mannschaften schlagen können“, war SG-Abteilungsleiter Marco Weber froh über die ersten Saisonpunkte: „Wir haben noch mal einen draufgesetzt und endlich die ersten Zähler geholt. Ein auch in der Höhe verdienter Erfolg.“

SG Kirchheim: Albrecht 4/2, Gorsberg 1, Glowczak 2, Krambs 1, Lienert 2, Müller 4, Weißhaar 1, Kluger 1, Henseler 8/2, Hambrecht 2, Neugebauer 11/2.
TSV Wieblingen II: Barbarossa 1, Güllicher 4, T.Dörr 4, Schmitt 1, Müller 1, Merkel 5/3, S.Dörr 2, Wolf 2, Schneider 1, Kaltschmitt 1, Benz 1.

KuSG Leimen – TSV Steinsfurt 27:27 (14:16).

Noch unter der Woche verlor die KuSG Leimen im BHV-Pokal-Halbfinale knapp gegen den Badenligisten TV Hardheim, jetzt gab es im Mittelfeldduell ein Unentschieden gegen den TSV Steinsfurt. Das Puktekonte bleibt damit bei beiden Teams positiv, der TSV weiter vor der KuSG.

KuSG Leimen: Werner 2, Stucke 11/4, Schomaker 2, Hambrecht 5, Reichert 3, Arbogast 1/1, Nitze 3.
TSV Steinsfurt: S.Ludwig 3/2, Hörn 3, Olbert 3, Maaß 9, Reineck 1, Müller 8/2.

St. Leon bricht nicht ein

(soz) Badenligist HSG St. Leon/Reilingen erwartet nach Punktgewinn in Birkenau mit Respekt den Vorletzten - Nußlochs Damen-Trainer Scharfenberger hört auf

Wer nach der Haushoch-Klatsche der HSG St. Leon/Reilingen im Spitzenspiel gegen Viernheim gedacht hat, der Aufsteiger würde nach dem sensationellen Start einbrechen, der hat sich aber so was von getäuscht. Bei den ebenfalls hoch gehandelten Birkenauern erkämpfte sich St. Leon ein gerechtes Unentschieden und verteidigte eindrucksvoll Platz zwei in der Handball-Badenliga. Nun empfängt die HSG den Vorletzten Bretten. Eine klare Sache!? Nur auf dem Papier, denn Trainer Bernd Feldmann sagt: „Es ist trügerisch. Der Unterschied zwischen Birkenau und Bretten ist gar nicht so groß. So schlecht wie der Tabellenplatz es aussagt, ist Bretten bestimmt nicht. Ich glaube, dieses Spiel wird schwieriger als das in Birkenau.“ Der Kopf wird hier eine entscheidende Rolle spielen. Feldmann: „Wer glaubt, mit links ein Badenliga-Spiel gewinnen zu können, der täuscht sich gewaltig. Mit links geht gar nichts.“

Einstellungsprobleme hatte die TSG Wiesloch bereits mehrfach in dieser Saison, weshalb der Klub zwei hohe Niederlagen einstecken musste. Doch 6:6 Punkte sind für die neuformierte Mannschaft mehr als in Ordnung, der Heim-Sieg zuletzt gegen Plankstadt war eminent wichtig. „Meine Mannschaft hat leider lernen müssen, dass mit ein paar Prozent weniger nichts zu holen ist“, so Trainer Patrick Körner. Bei einer Aussprache wurden die Defizite angesprochen. Körner hofft, dass die eindringlichen Worte genutzt haben. „Wir vom Trainerteam können nur ein paar Hilfen mit auf den Weg geben“, erklärt er, „aber ob man rennen und kämpfen möchte, das müssen die Jungs auf Dauer selbst in die Hand nehmen.“ In Eggenstein steht der TSG eine schwierige Aufgabe bevor. „Das ist eine eingespielte Mannschaft“, weiß Körner, „jetzt haben sie mit Gerrit Kirch noch einen richtig guten Spielmacher aus Stutensee dazu bekommen.“

Badenliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TSG Plankstadt – TSV Viernheim, 19 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – TV Bretten, 19.30 Uhr: TV Hardheim – TSV Birkenau, 20 Uhr: SG Stutensee/Weingarten – TV Friedrichsfeld, Sonntag, 17 Uhr: TG Eggenstein – TSG Wiesloch, 17.30 Uhr: TV Knielingen – SG Pforzheim/Eutingen 2, HSV Hockenheim – HG Oftersheim/Schwetzingen 2.

Andreas Scharfenberger ist nicht mehr Trainer des Frauen-Viertligisten SG Nußloch. Weil er seit Mitte Oktober ein Studium neben seinem Job anfing, wurde ihm der Zeitaufwand zu viel. „Es ist mir nicht mehr möglich, mich in dem erforderlichen Maß zu engagieren“, sagt Scharfenberger. Verständnis dafür zeigt Nußlochs Abteilungsleiter Manfred Gspandl: „Wenn man mehrere Aufgaben, die einem am Herzen liegen, gleichzeitig bewältigen muss, kommt es häufig zu Überschneidungen und Einschränkungen. Diese zwingen einen, Prioritäten zu setzen. In diesem Fall leider zu unseren Ungunsten.“ Gspandl sucht nun einen Nachfolger, bis dahin wird der abstiegsbedrohte Klub von Co-Trainer Christian Weireich trainiert.

Für Spitzenreiter St. Leon steht ein schweres Auswärtsspiel beim Fünften Wolfschlugen an.

Oberliga Frauen, Sonntag, 15 Uhr: SG Kappelwindeck/Steinbach – SG Nußloch, 17.30 Uhr: TSV Wolfschlugen – HSG St. Leon/Reilingen.
Badenliga Frauen, Samstag, 19.45 Uhr: TSV Malsch – SG Heddesheim, 20 Uhr: TSV Rot – TSG Wiesloch, Sonntag, 15.30 Uhr: SG Heidelsheim/Helmsheim – TV Brühl, TG Neureut – TSV Viernheim, HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Birkenau 2, 18 Uhr: HG Saase – TV Schriesheim.

Christian Müller ist ein abgezockter Typ. Obwohl er erst ihm dritten Trainer-Jahr ist, kann ihn so leicht nichts aus der Ruhe bringen. Angst kennt der frühere Kreisläufer der SG Nußloch sowieso nicht, weshalb der Trainer des Verbandsligisten TSV Wieblingen sich auf das Auswärtsspiel beim verlustpunktfreien Spitzenreiter HC Neuenbürg freut. „Ich habe meiner Mannschaft gesagt: ,Das ist so, als ob der SC Freiburg zum FC Bayern fährt. Spaß haben, kämpfen – und wenn man etwas mitnimmt, lange freuen.’“ Zu überlegen sind die mit Spitzenspielern nur so gespickten Neuenbürger bereits aufgetreten. „Die werden auch ein Spiel verlieren“, glaubt Müller, „aber auf Dauer wird denen niemand Paroli bieten können.“ Müller freut sich auch noch aus einem anderen Grund: Neuenbürgs Trainer Ronny Mesic war sein Mannschafts-Kamerad während seiner Nußlocher Zeit.

Das zweite Spitzenspiel findet zwischen dem Zweiten Neuthard und dem Zweiten TSV Rot statt.

Verbandsliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TV Ispringen – SG Leutershausen 2, 20 Uhr: HC Neuenbürg – TSV Wieblingen, Sonntag, 17 Uhr: TV Eppelheim – HSG Walzbachtal, 17.15 Uhr: SV Langensteinbach – HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim, 17.30 Uhr: TV Neuthard – TSV Rot, TV Büchenau – TSG Dossenheim, 18 Uhr: HSG Ettlingen/Bruchhausen – TSV Malsch.
Verbandsliga Frauen, Samstag, 18 Uhr: TV Knielingen – HSG Walzbachtal, 18.30 Uhr: TSV Rintheim – TV Dielheim, Sonntag, 13.30 Uhr: TG Neureut 2 – SG Kronau/Östringen, 15.30 Uhr: TS Mühlburg – BSC Mückenloch, 16 Uhr: KuSG Leimen – SG Stutensee/Weingarten.

Wenn man auf die Tabellenführung des TSV Handschuhsheim hätte wetten können, man hätte ziemlich Geld machen können. Den Aufsteiger in die Landesliga hatte so ziemlich niemand in der Spitzengruppe erwartet. Die Euphorie ist groß. So groß, dass Trainer Jonas Kari Aufklärungsarbeit betreibt: „Ich muss gerade dem Umfeld erklären, dass wir keinen Durchmarsch machen, dass wir bestimmt Spiele in Serie verlieren werden. Wir hatten Glück beim Unentschieden in Bammental, wir hatten Glück beim Sieg in Waldhof. Bei der hohen Niederlage in Königshofen haben wir gelernt, wie es in der Landesliga zugehen kann.“ Doch Kari weiß auch: „Das waren mit die schwersten Auswärtsspiele, die man haben kann. Und wir haben immer noch nur drei Minuspunkte. Das können wir nicht bestreiten.“ Am Wochenende gastiert Handschuhsheim bei Mit-Aufsteiger Malschenberg. „Das ist reine Kopfsache“, glaubt Kari, „wir müssen es irgendwie schaffen, die Negativ-Serie aus den letzten Jahren auszublenden. Bei uns im Klub kann sich nämlich niemand erinnern, wann wir das letzte Mal in Malschenberg gewonnen haben. Dementsprechend machen schon Sätze wie ,Oh, bei denen können wir eh nicht gewinnen’ die Runde.“ Abwehr-Chef Klaus Dahlmann wird nach seiner Sperre wieder dabei sein, dafür fehlt in den kommenden Wochen sein kongenialer Defensiv-Partner Chris Joswig.

Ganz andere Sorgen hat der TSV Malsch. Allerdings freut sich Trainer Christian Koch, dass mit dem Unentschieden am Dienstag in Leutershausen endlich der erste Punkt in dieser Saison eingefahren wurde: „Die Erleichterung ist zu spüren. Vielleicht ist das der Anfang einer Aufholjagd. Eines muss allerdings jedem klar sein: Es ist eine verdammt schwierige Situation, in der wir uns befinden.“ Die Abwehr, früher immer das Prunkstück der kampfstarken Malscher, war bisher Kochs Sorgenkind. „Wir haben viele unnötige rote Karten bekommen, weil wir einfach zu langsam auf den Beinen waren“, so Koch. „Gegen Leutershausen hat mir die Abwehr zum ersten Mal in dieser Saison gefallen. Darauf müssen wir aufbauen.“ Drei Spiele hat Malsch nach hohen Führungen in dieser Saison abgegeben. „Die tun richtig weh“, meint Koch, „um dies aufzuholen, müssen wir in dem ein oder anderen Spiel, wo man nicht viel von uns erwartet, für eine Überraschung sorgen.“ Am besten schon am Wochenende.

Landesliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TV Großsachsen 2 – TV Schriesheim, 19.30 Uhr: TV Hemsbach – TSV Viernheim 2, SV Waldhof Mannheim – TV Friedrichsfeld 2, Sonntag, 17.30 Uhr: HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Buchen, 18 Uhr: TSV Malschenberg – TSV Handschuhsheim, PSV Knights Heidelberg – TV Bammental.
Landesliga Frauen, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Malsch 2 – TSV Steinsfurt, 18 Uhr: HSG Bergstraße – SG Walldorf.
BHV-Pokal, Männer, heute, 20.30 Uhr: KuSG Leimen – TV Hardheim.
1. Kreisliga Männer, Samstag, 18.45 Uhr: TV Sinsheim – SG Walldorf, Sonntag, 15.45 Uhr: TSV Rot 2 – TSG Wiesloch 2, Sonntag, 18 Uhr: SC Sandhausen – SG Nußloch 2, SG Kirchheim – TSV Wieblingen 2, KuSG Leimen – TSV Steinsfurt.
1. Kreisliga Frauen, Samstag, 16.30 Uhr: TV Neckargemünd – SG Nußloch II; 18 Uhr: TSV Rot II – TSG Wiesloch II; Sonntag, 16 Uhr: PSV Knights – TSG Dossenheim.
2. Kreisliga Männer, Samstag, 18.30 Uhr: TV Neckargemünd – TSG Ziegelhausen; 20 Uhr: SG Nußloch III – TSV Malsch II; Sonntag, 14 Uhr: PSV Knights II – TSG Dossenheim II; 15 Uhr: TV Bammental II – SG Walldorf Astoria II; 16 Uhr: TSV Malschenberg II – SC Wilhelmsfeld.
2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 14.15 Uhr: SC Sandhausen – TV Dielheim II; Staffel II, Sonntag, 17 Uhr: TV Bammental II – TSV Wieblingen.
3. Kreisliga Männer, Sonntag, 11.30 Uhr: TSV Rot III – TSV Handschuhsheim II; 14 Uhr: KuSG Leimen II – TB Neckarsteinach; 16 Uhr: SC Sandhausen II – TV Dielheim II.
4. Kreisliga Männer, Staffel I, morgen, 20.15 Uhr: SC Sandhausen III – SG Walldorf Astoria III; Sonntag, 14 Uhr: TSV Malschenberg III – TV Eppelheim III; Staffel II, Samstag, 14.30 Uhr: TV Neckargemünd II – SC Wilhelmsfeld II.

Handschuhsheim weiter top

(msc) TSV führt die Landesliga weiter an, Bammental mit erster Niederlage - St. Leons Frauen verteidigen mit viel Glück die Oberliga-Tabellenspitze

Oberliga Frauen

HSG St. Leon/Reilingen – HSG Mannheim 21:20 (13:9).

Das war richtig knapp für den Spitzenreiter. Im Nachbarschaftsduell mit der HSG Mannheim hätte St. Leon fast einen Punkt abgeben müssen, doch in der Schlussminute erzielten Eva-Maria Zinser und Christiane Baum noch zwei Treffer und verwandelten so den 19:20-Rückstand in einen 21:20-Sieg. Gerade Baums Tor wurde von dem Primus umjubelt, schließlich gelang er zeitgleich mit dem Schlusspfiff.

HSG St. Leon/Reilingen: Ruder 1, Zinser 4, Baum 7, Strifler 1, Pahl 1, Heck 1, Schulz 2, Kerle 1/1, Rimpf 3.

 

Badenliga Männer

TSV Birkenau – HSG St. Leon/Reilingen 27:27 (13:13).

Ein offener Schlagabtausch, der keinen Verlierer verdient gehabt hätte – so ließe sich die Begegnung der HSG St. Leon/Reilingen und dem TSV Birkenau beschreiben. Beide Teams waren in der Schlussphase vorne, keines konnte sich gegen den Ausgleich wehren. „Die Einstellung der Mannschaft hat gestimmt“, freute sich HSG-Trainer Bernd Feldmann über den Punktgewinn: „Die Mannschaft hat gut gekämpft und sich den Punkt verdient.“

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 5, Rausch 6, Lechner 1, Kikillus 8/3, Krepper 3, Decker 4/3.

 

TSG Wiesloch – TSG Plankstadt 28:22 (14:12).

In den vergangenen Woche machte sich Ernüchterung in Wiesloch breit. Drei Niederlagen in Folge gab es zuletzt, die Trendwende musste nun dringend her – und sie kam. Bis zur Halbzeit hielt die TSG Plankstadt noch gut mit den Hausherren mit, dann legte Wiesloch noch einmal nach und zog uneinholbar davon.

TSG Wiesloch: Dörr 1, Ruß 10/2, N.Maier 3, Dutzi 3, F.Sauter 4, Kapp 2, van de Locht 5.

 

Badenliga Frauen

HG Saase – TSV Rot 35:30 (17:15).

50 Minuten lang konnte der TSV Rot dem Titelaspiranten HG Saase Paroli bieten, dann zogen die Gastgeberinnen aber davon. Es war kein Spiel der Abwehrreihen – dafür wurden die Angriffe zu durchdacht vorgetragen. In den letzten zehn Minuten fehlte Rot allerdings die Konzentration, um den überraschenden Punktgewinn zu verwirklichen.

TSV Rot: Schober 2, Laier 3, K.Bergweiler 2, L.Engelmann 7/2, Hofmann 11/2, Knopf 4/1, Schneider 1.

 

TSG Wiesloch – TG Neureut 30:28 (16:14).

Es war ein wahrer Krimi, in dem die TSG Wiesloch das glücklichere Ende auf ihrer Seite hatte. „Wir hätten zwar deutlicher gewinnen können, haben aber dennoch ein gutes Spiel abgeliefert“, atmete Thomas Ernst tief durch. Beide Teams schenkten sich nichts, den Unterschied machte die Nervenstärke von Johanna Sauter, die acht ihrer neun Siebenmeter verwandelte, und die starke Leistung von Torhüterin Marie-Sophie Karipidis aus.

TSG Wiesloch: Lies 1, Marischler 3, Hilgenhaus 4, Sauter 11/8, Ruß 6, Gefäller 1, Hofmann 1, Schmidt 1, Frick 2.

 

TSV Birkenau II – TSV Malsch 24:21 (11:9).

Das berühmte Quäntchen Glück fehlte dem TSV Malsch zum ersten Punktgewinn der Saison. Die Damen von Trainer Wolfgang Schwab kämpften bei der Drittliga-Reserve des TSV Birkenau aufopferungsvoll, lag nach 56 Minuten immer noch nur ein Tor zurück. Doch die Odenwälderinnen blieben konzentriert und fügten den TSV so die nächste Niederlage zu.

TSV Malsch: Rensch 7/4, Tidl 1, Lamade 1, Rothermel 1, Bride 2, Steinhauser 4, Scherer 5.

 

Verbandsliga Männer

TSG Dossenheim – TSV Malsch 35:24 (18:13).

Harzverbot, ein unglaublich agiler und schneller Gegner – der TSV Malsch konnte einem Leid tun. Denn die TSG Dossenheim überrannte die Gäste förmlich. Malsch zeigte zwar insbesondere über den Kreis gute Ansätze, insgesamt konnten diese die starke TSG-Truppe aber nicht aufhalten.

TSG Dossenheim: Möckel 2, Jünger 9, Hasberg 1, Heinicke 2, N.Elfner 2/1, Engler 3, Winterer 2, Ehmann 1, Komarek 1, Mohr 11/6, Breitschwerdt 1.
TSV Malsch: Schäffner 1, Gimbel 1, Schnurr 6, Schirmer 1, Funkert 1, Wacker 3, Breitenstein 3, Bambach 8.

 

TSV Wieblingen – TV Büchenau 33:21 (16:10).

Das war deutlich: Der TSV Wieblingen gab sich gegen den TV Büchenau keine Blöße und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Bereits zur Halbzeit führten die Heidelberger mit sechs Toren, bis zum Schlusspfiff bauten sie diesen Vorsprung kontinuierlich aus.

TSV Wieblingen: P.Wolf 4, Müller 4, Widmann 7, Klapdohr 2, Schmitt 1, Adler 1, Gaa 8/4, L.Wolf 2, Schneider 2, Dörr 2.

 

Landesliga Männer

TV Bammental – TV Schriesheim 29:30 (12:12).

Zum ersten Mal in dieser Saison ist der TV Bammental nur zweiter Sieger. Zu Beginn der zweiten Hälfte kam das Team von Coach Marc Winterhalder eigentlich besser ins Spiel und ging mit 24:19 in Führung. In der letzten Viertelstunde lief es dann indes nicht mehr rund bei seiner Mannschaft. „Wir haben uns durch Zwei-Minuten-Strafen in der zweiten Halbzeit selbst in Schwierigkeiten gebracht und kamen dadurch aus dem Rhythmus“, war Winterhalder sauer: „Am Ende hat uns auch teilweise die Kraft gefehlt, das Spiel nach Hause zu bringen.“

TV Bammental: Messerschmidt 1, Warken 3, Balles 1, Großkopf 1, Schweizer 6, Dollinger 2, Zimmer 8, Hees 6/2, Heck 1.


TSV Handschuhsheim – TV Hemsbach 36:26 (17:12).

Souverän hat der TSV Handschuhsheim die Tabellenführung in der Landesliga verteidigt. Bereits in den ersten Minuten deutete der TSV an, wie motiviert er ist. Nach sieben Spielminuten führte Handschuhsheim mit 6:2, doch dann ließ die Konsequenz zunächst nach. Sogar den 7:8-Rückstand musste der TSV hinnehmen, dieser weckte das Team aber auf und verschaffte dem TSV eine 17:12-Halbzeitführung. Es war bereits die Vorentscheidung, den auch im zweiten Abschnitt hatte der TSV keinen Durchhänger mehr.

TSV Handschuhsheim: Krembsler 6/4, Layer 4, Joswig 4, Baumann 6, Nützel 2, Stupp 3, Schmitt 4, Heller 2, Frank 5.

 

TV Großsachsen II – TSV Malschenberg 32:28 (16:13).

Im zweiten Teil der ersten Hälfte begann sich der TV Großsachsen etwas abzusetzen, gerade Andreas Nixdorf und Maximilian Albrecht stellten die Malschenberger Offensive vor Probleme. Die „Büffl“ zeigten nach der Pause indes Moral, kämpften sich immer wieder heran – am Ende müssen sie aber einmal mehr feststellen, dass sie eine gute Leistung gezeigt haben, es dafür aber keine Punkte gibt.

TSV Malschenberg: Rühl 5, Eberhard 3/3, Zander 6, Haupt 1, Storz 2, Diebold 2, Stier 3, Klefenz 1, Schork 5.


TV Friedrichsfeld II – PSV Knights 32:16 (15:8).

Auch im Kellerduell gehen die PSV Knights gnadenlos unter. Gegen die Badenliga-Reserve des TV Friedrichsfeld gab es eine erneute Klatsch, 16:32 lautete dieses Mal das Ergebnis aus Sicht des PSV. Lediglich die Zweitvertretung des TSV Amicitia Viernheim steht noch hinter den Heidelbergern – jetzt ist mehr den je der Abstiegskampf angesagt.

PSV Knights: Heck 1, Schneider 1, L.Nitka 1, Callies 1, Plomer 3/1, Dautel 9/1.

 

1. Kreisliga Männer

TSG Wiesloch II – TV Sinsheim 32:20 (16:7).

Die Spitzenreiter-Sprechchöre waren in Wiesloch kaum zu überhören. Nach dem Sieg im Topspiel thront die TSG nach wie vor auf Tabellenplatz eins, eine bärenstarke Leistung und der souveräne Sieg gegen den Verfolger aus Sinsheim waren die Grundlage. „Mannschaftlich geschlossen und Top motiviert – so wünsche ich mir die nächsten Spiele“, stellte Co-Trainer Timo Lampert bereits die Forderung nach weiteren Höhenflüge dieser Art.

TSG Wiesloch II: Lampert 4/1, Peitz 6, Heger 1, Müller 2, Hecker 8/3, Wolfbeisz 1, Ziehensack 1, Heim 9/2.
TV Sinsheim: Würtele 3/1, Lehn 2, Hemberger 2, Stier 2, Reinmuth 1, Al-Shakran 4, Zimmermann 1, Scholl 4, Kick 1.

 

SG Nußloch II – TV Eppelheim II 36:22 (20:11).

„Wir haben endlich wieder Verteidigung gespielt“, freute sich Spielertrainer Eric Erles nach der Partie seiner SG Nußloch gegen den TV Eppelheim. Die „Nattern“ kamen so kaum zu Chancen, wirklich viel hatte sich die ersatzgeschwächte Truppe des TVE aber auch nicht ausgerechnet. Trainer Robert Krembsler erklärte: „Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben ihr Möglichstes getan, wir konnten eigentlich gar nicht wechseln. Dazu kam ein starker Gegner.“

SG Nußloch II: Pau.Fehringer 2, Werner 1, Sohns 8, Bickerle 1, Erles 8/5, Käseberg 3, Seiler 7, Neff 4, Haag 2.
TV Eppelheim II: Holtmann 7/2, Weihmann 4, Gassert 2, Metzler 7, Ulbricht 1, Krembsler 1.

 

HG Eberbach – TSV Rot II 31:29 (12:13).

Es war ein ansehnliches Spiel mit guten und schlechten Ansätzen auf beiden Seiten. Im ersten Abschnitt hatte der TSV Rot leichte Vorteile, im zweiten die HG Eberbach. „Ein hartes Stück Arbeit, aber zwei Punkte“, erklärte HG-Keeper Daniel Ackermann, der aufgrund der ausgeglichenen Angelegenheit mit dem doppelten Punktgewinn hoch zufrieden war.

HG Eberbach: Molter 1, Hildenbrand 1, Menges 2, Eiben 4, Rötger 3, Walter 2, Kessler 8, Weis 3, Weber 7.
TSV Rot II: N.Geider 2, Dittmann 4, T.Förster 3, Thome 6, K.Förster 1, A.Hotz 5/2, T.Hotz 8/4.

 

SG Walldorf Astoria – SC Sandhausen 26:29 (13:11).

Gut gestartet und doch verloren: Die SG Walldorf führte bereits nach zwölf Minuten mit 7:3, doch der SC Sandhausen zeigte Moral. Nach der Pause drehte der SCS die Partie mit einem 6:0-Lauf von 13:15 auf 19:15, baute diesen Vorsprung dann weiter aus. „Es ärgert mich, dass wir den Start in die zweite Halbzeit so verschlafen. Gerade weil wir Ende der ersten Hälfte schon deutlicher hätten führen müssen“, haderte Walldorf Trainer Thomas Wittemund: „Für ein Derby hat die Einstellung, vor allem in der Defensive, nicht gepasst. Keiner war bereit, den Schritt mehr zu gehen für seinen Mitspieler und dann hat es der gegnerische Angriff leicht.“

SG Walldorf Astoria: Jäckel 10, Hermann 1, Kunoth 10/1, Wittemund 2, Schnurr 1, Brenzinger 1, Schiller 1.
SC Sandhausen: Micola 8/2, Reutner 1, Nagel 10, Günes 2, Conrad 3, Hofmann 2, Reith 2, Pfeiffer 1.

 

TSV Wieblingen II – KuSG Leimen 25:27 (12:13).

Der TSV Wieblingen schnupperte am ersten Punkt, doch unter dem Strich setzte sich die KuSG Leimen durch. Leimen ist jetzt Fünfter, Wieblingen dagegen Tabellenletzter.

TSV Wieblingen II: Jung 1, Müller 3, Kaltschmitt 2/2, Wolf 4, Knappe 1, Güllicher 5/1, T.Dörr 6/2, S.Dörr 1, Merkel 2.
KuSG Leimen: Meier 1, Stucke 10/7, Schomaker 2, Hambrecht 5, Bernickel 1, Arbogast 1, Nitze 3, Tanriverdi 3, Reeb 1.

 

 

Das nächste Topspiel steht an

(msc) Die Oberliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen empfangen die HSG Mannheim - Bammental freut sich auf Schriesheim


Sie haben es geschafft: Die Oberliga-Damen der HSG St. Leon/Reilingen grüßen vom Platz an der Sonne. „Wir genießen den Moment, wollen das so lang wie möglich halten“, so HSG-Trainer Marcus Gutsche. Das Erfolgserlebnis: „Unser Team ist intakt, ich habe selten so eine Mannschaft erlebt. Doch spielerisch liegt noch viel Arbeit vor uns.“ Der Kampfgeist der Gutsche-Sieben reist die leichten Defizite, die durch die holprige Vorbereitung entstanden sind, aber wieder raus. Am Sonntag gilt es nun, diese Tabellenführung zu behaupten – und zwar im nächsten Topspiel. Zu Gast: Die viertplatzierte HSG Mannheim. Mit dem Schwung von drei Siegen im Rücken kommen die Mannheimerinnen in den Harres. Verstecken brauch sich die heimische HSG indes nicht, immerhin ist sie das einzige Team, das noch keine Niederlage einstecken musste. Auch die Mannheimer Trainerin Jeannette Ullrich sorgt für eine besondere Kombination. „Spiele gegen Mannheim haben immer eine gewisse Brisanz“, erläutert Gutsche: „Die Trainerin war früher in St. Leon, es ist zudem ein Nachbarschafts-Derby.“ Gerade in dieser Partie plagen Gutsche nun Verletzungssorgen. „Bei Linda Gottselig und Jana Pahl müssen wir noch abwarten ob es reicht fürs Wochenende“, gab er zu. Ein Einsatz könnte eventuell zu früh kommen, doch Gutsche hat schon einen Plan – er will die Not zur Tugend machen: „Das ist auch immer eine Chance für andere, die nicht zufrieden mit ihren Spielanteilen sind, sich in den Vordergrund zu spielen und die höheren Ansprüche zu untermauern."

Oberliga Frauen, Sonntag, 15.30 Uhr: HSG St. Leon/Reilingen – HSG Mannheim.

Irgendwann musste es soweit sein, die Serie des Sensationsaufsteigers HSG St. Leon/Reilingen in der Badenliga konnte schließlich nicht ewig weiter gehen. Dass dies erst am sechsten Spieltag gegen den absoluten Meisterschaftkandidaten TSV Amicitia Viernheim ist, überraschte die gesamte Liga – und wohl auch die St. Leoner selbst ein wenig. Doch Bernd Feldmann betonte schon vor Wochen, wie schwer die aktuelle Phase werden würde, bereitete sich auch auf den TSV Birkenau, der nächste Gegner der HSG, mit großem Respekt vor. Dennoch: Sein Team geht als zweiter in das Spiel, die Südhessen nur als Dritter.

Von diesen Sphären kann die TSG Wiesloch aktuell nur träumen. Die Weinstädter rangieren im Tabellenmittelfeld, mussten zuletzt nach zwei knappen Siegen zum Saisonauftakt drei Niederlagen in Folge hinnehmen. Auch die Höhe der Pleiten lässt die Alarmglocken läuten: Erst waren es fünf Tore Unterschied, dann zehn und vergangenes Wochenende sogar 17. Die Wende soll nun gegen die TSG Plankstadt gelingen.

Badenliga Männer, Samstag, 19 Uhr: TSG Wiesloch – TSG Plankstadt; 20 Uhr: TSV Birkenau – HSG St. Leon/Reilingen.

Auch die Wieslocher Damen sind im Badenliga-Mittelfeld zu Hause. Gelingt gegen die TG Neureut ein Sieg, geht der Blick langsam aber sicher nach oben.

Der TSV Malsch hat seinen Blick dagegen schon längst nach oben gerichtet – etwas anderes bleibt dem Letzten nicht übrig. Der nächste Gegner der Germania: Die Drittliga-Reserve des TSV Birkenau.

Der TSV Rot trifft dagegen auf die HG Saase – zwei vom Schiedsrichtersoll und dem zusammenhängenden Punktabzug geschädigte unter sich. Beide Teams mussten zwei Zähler abgeben, verloren so ihre Positionen im oberen Tabellendrittel.

Badenliga Frauen, Samstag, 16 Uhr: HG Saase – TSV Rot; 17 Uhr: TSG Wiesloch – TG Neureut; Sonntag, 14 Uhr: TSV Birkenau II – TSV Malsch.

Gelingt dem TSV Malsch die Trendwende in der Verbandsliga? „Der Start lief recht bescheiden“, stellte Trainer Christian Koch fest: „Wir sind verunsichert und teilweise ein bisschen ratlos, führen oft und brechen dann ein.“ Die ernüchternde Ausbeute nach fünf Spielen: 0:10 Punkte. Der nächste Gegner könnte für Abhilfe sorgen, immerhin liegt die TSG Dossenheim den Malschern: „Wir haben schon in der Kreisliga gegeneinander gespielt, später zwei Jahre in der Landesliga. Es waren immer packende und enge Duelle – oft zu unseren Gunsten“, erklärt Koch: „Wir hoffen, dass uns dieses Spiel einen Schub gibt.“ Es wäre dringend nötig, denn gleich am Dienstag geht es bei der SG Leutershausen II weiter für Malsch. Allzu einfach wird es die TSG Dossenheim der Koch-Sieben aber nicht machen. „Der Start könnte besser sein“, war TSG-Coach Werner Helbig nicht zufrieden: „Zwei Niederlagen waren unnötig, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen.“ Zu offensiv will Helbig das Spiel gegen Malsch indes nicht angehen. „Das wird trotz des Vorteils durch unsere harzfreie Halle schwer. Ich denke, Malsch ist stärker, als es der Tabellenplatz aussagt.“ Das Klassement lügt aktuell ohnehin ein wenig. Warum, kann Helbig erklären: „Die Liga ist sehr ausgeglichen, Neuenbürg ist vorne ein bisschen weg, aber dann wird es schon sehr eng.“ Malschs Position im Keller? Nur das Ergebnis von knappen Spielen. Wenn es nun zum Derby kommt, interessiert die Konstellation allerdings nicht – ebenso wenig, wie die spielerische Klasse. „Bereist gegen Wieblingen war das Derby nicht unbedingt schön, eher von Kampf geprägt“, sagt Helbig. Ein Problem hat er damit aber nur bedingt: „Klar, es ist immer etwas Besonderes. Es geht auch ein bisschen mehr zur Sache aber trotzdem bleibt es immer fair.“

Der TSV Wieblingen geht indes als klarer Favorit ins Spiel gegen den TV Büchenau. Während die Heidelberger ein ausgeglichenes Punktekonto vorweisen, hat Büchenau erst zwei Zähler aus den fünf Spielen geholt.

Ebenfalls noch bei zwei Punkten steht der TV Eppelheim, der allerdings auch erst drei Partien absolviert hat. Der TVE tritt am Dienstag zum vierten Mal an, mit der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim der Vorletzte zu Gast ist.

Verbandsliga Männer, Sonntag, 17 Uhr: TSV Wieblingen – TV Büchenau; 18 Uhr: TSG Dossenheim – TSV Malsch.
Verbandsliga Frauen, Samstag, 17 Uhr: BSC Mückenloch – TG Neureut II; Sonntag, 13.30 Uhr: HSG Walzbachtal – KuSG Leimen.

Es ist mir sogar lieber, dass sie mit ein paar Punkten zu uns kommen“, sorgte Marc Winterhalder für Verwunderung: „So haben sie nicht mehr ganz so viel Druck, gewinnen zu müssen.“ Der Trainer des Landesligisten TV Bammental kennt die Stärken des nächsten Gegners gut: „Schriesheim hat eine sehr starke Angriffsreihe im Rückraum, diese gilt es in den Griff zu bekommen.“ Sein Wunsch erfüllte sich, der TVS kommt mit dem Rückenwind aus zwei Siegen zum TVB. Favorit sind trotzdem die „Crocodiles“: Immerhin gab es erst einen Minuspunkt in dieser Runde: „Das wird ein echter Härtetest, wir wollen nach der langen Pause an die Leistungen anknüpfen.“ Das gelang letzte Woche bereits ganz gut, doch gegen Schriesheim müsse noch mehr her, so Winterhalder weiter.

Vergangene Woche hatte der TSV Handschuhsheim Glück. Trotz der überraschenden Niederlage gegen die HG Königshofen/Sachsenflur blieb das Überraschungsteam an der Spitze. Noch einmal dürfte der TSV dieses Kunststück nicht gelingen, gegen den TV Hemsbach heißt es also: Ein Sieg muss her, um die Tabellenführung nicht zu verlieren.

Einer der Handschuhsheimer Konkurrenten im oberen Drittel ist der TV Großsachsen II. Diesem könnte am Samstag ausgerechnet ein Heidelberger Team die nächsten Punkte abluchsen. Der TSV Malschenberg ist zu Gast in der Sachsenhalle und verspürt als Außenseiter keinerlei Druck, kann also befreit aufspielen.

Anders sieht es bei den PSV Knights aus. Aktuell nur Zehnter zählt am Sonntag bei der Zweitvertretung des TV Friedrichsfeld nur ein Sieg – immerhin ist der TVF mit 0:6 Punkten gemeinsam mit dem TSV Amicitia Viernheim II Letzter.

Landesliga Männer, Samstag, 18 Uhr: TV Bammental – TV Schriesheim; 19.30 Uhr: TSV Handschuhsheim – TV Hemsbach; 20 Uhr: TV Großsachsen II – TSV Malschenberg; Sonntag, 13 Uhr: TV Friedrichsfeld II – PSV Knights.
Landesliga Frauen, Samstag, 16 Uhr: TV Bammental – TSV Malsch II; Sonntag, 17.30 Uhr: SG Walldorf Astoria – TSV Steinsfurt, TSV Meckesheim – SGH Waldbrunn/Eberbach.

Eric Erles war alles andere als begeistert von der Darbietung seines Kreisligisten SG Nußloch II. „Mit einer Leistung wie vergangene Woche wird es schwer am Wochenende etwas zu holen“, so seine Ansage: „Falls wir wieder keine Abwehr spielen, wird es verdammt schwer, etwas zu holen.“ Am Samstag, wenn der TV Eppelheim II in die Olympiahalle kommt, soll das anders werden. „Vor allem in der Abwehr müssen wir es endlich wieder schaffen, unsere Leistung auf die Platte zu bekommen“, so Spielertrainer Erles weiter. Dann könne auch ein doppelter Punktgewinn drin sein: „Wenn wir das schaffen, haben wir eine reelle Siegchance.“

Mit zwei Zählern könnte die SGN II den Anschluss an die oberen Plätze halten – zumal einer der beiden noch ungeschlagenen Teams den ersten punkt abgeben muss. Die TSG Wiesloch II empfängt am Sonntag nämlich den TV Sinsheim zum Topspiel.

Die HG Eberbach will gegen den TSV Rot II ebenso den Anschluss ans Mittelfeld schaffen wie die SG Walldorf Astoria gegen den SC Sandhausen. Der TSV Wieblingen II arbeitete am Sonntagmittag gegen die KuSG Leimen zum fünften Mal am ersten Saisonpunkt.

1. Kreisliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: SG Nußloch II – TV Eppelheim II; 18 Uhr: HG Eberbach – TSV Rot II; 19 Uhr: SG Walldorf Astoria – SC Sandhausen; Sonntag, 15 Uhr: TSV Wieblingen II – KuSG Leimen; 18.30 Uhr: TSG Wiesloch II – TV Sinsheim.
1. Kreisliga Frauen, Sonntag, 16.30 Uhr: TSG Wiesloch II – TV Sinsheim; 17 Uhr: SG Nußloch II – TV Eppelheim.
2. Kreisliga Männer, Samstag, 12.30 Uhr: TV Bammental II – TV Dielheim; 17 Uhr: SG Walldorf Astoria II – TV Neckargemünd; Sonntag, 16 Uhr: TSG Dossenheim II – TSV Malsch II; 19 Uhr: SG Nußloch III – TSV Malschenberg II.
2. Kreisliga Frauen, Staffel I, Sonntag, 13.15 Uhr: TSV Wieblingen II – SG Kirchheim II; 15.15 Uhr: SG Walldorf Astoria II – SC Sandhausen.
3. Kreisliga Männer, Samstag, 17.30 Uhr: TSV Handschuhsheim II – TV Sinsheim II; 18 Uhr: TB Neckarsteinach – TSV Malsch III; Sonntag, 19.30 Uhr: HSG Meckesheim/Eschelbronn – TSV Rot III.
4. Kreisliga Männer, Staffel I, Samstag, 15 Uhr: SG Walldorf Astoria III – TV Eppelheim III.

 

Gemischte Gefühle in St. Leon

Damen Tabellenführer in der Oberliga - Männer mit Klatsche im Badenliga-Topspiel

Oberliga Frauen

SV Allensbach II – SG Nußloch 31:25 (11:12).

Die Schlussviertelstunde kostet die SG Nußloch den Sieg. In dieser legte die Drittliga-Reserve aus Allensbach eine Schippe drauf, Nußloch konnte das allerdings nur bedingt mitgehen. Benita Arnold erzielte nach einer Auszeit zumindest den 22:23-Anschluss per Doppelpack, danach spielte allerdings wieder überwiegend der SVA.

SG Nußloch: Schnepf 4/3, Racky 1, Beckenbach 2, Herb 1, Moll 1, Joerg 6, Scharfenberger 1, F.Arnold 3, B.Arnold 5, Lemke 1.

HSG St. Leon/Reilingen – TSV Bönnigheim 27:24 (13:12).

Sie sind der neue Spitzenreiter der Oberliga: Die Damen der HSG St. Leon/Reilingen. Der TSV Bönnigheim machte es den St. Leonern im Harres zwar schwer, doch die ließen keinen Zweifel an ihrer Klasse aufkommen. Die schnelle 4:0-Führung reichte indes nicht um sich abzusetzen – es entwickelte sich ein enges Spiel, in dem die HSG aber immer leicht die Oberhand behielt.

HSG St. Leon/Reilingen: Gottselig 3, Zinser 3, Baum 6, Strifler 2, Heck 1, Müller 1, Schulz 3, Vetter 1, Kerle 1, Wiedemann 6/4.

Badenliga Männer

TV Hardheim – TSG Wiesloch 34:17 (19:7).

Schwarzer Tag für Wiesloch: Voller Tatendrang nach Hardheim gefahren musste die TSG mit einer Klatsche im Gepäck den Heimweg antreten. Zehn Minuten lang lief alles glatt, dann verloren die Weinstädter den Faden.

TSG Wiesloch: Dörr 3, Bederke 2, Tichelmann 4, Dutzi 1, M.Sauter 1, Kapp 2, Maier 2, van de Locht 2.

HSG St. Leon/Reilingen – TSV Amicitia Viernheim 21:36 (12:20).

Der TSV Amicitia Viernheim war über weite Strecken des Spiels überlegen und gewann letztendlich deutlich gegen die Überraschungsmannschaft aus St. Leon/Reilingen. Viernheim demonstrierte eindrucksvoll die eigene Leistungsstärke und untermauerte so den Anspruch auf die Spitzenposition, die HSG blieb dagegen unter ihren Möglichkeiten und muss so eine Klatsche hinnehmen. „Glückwunsch an den TSV, der in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung zeigte“, sagte St. Leons Trainer Bernd Feldmann fair: „Wir haben zu viele Chancen vergeben und zu viele technische Fehler gemacht.“ Ein weitere Grund für die Niederlage der Hausherren: Die überragende Leistung des Viernheimer Schlussmanns. Das fiel auch Feldmann auf: „Die Torhüterparaden sprachen mit 15:1 klar für den TSV.“

HSG St. Leon/Reilingen: Bujdos 4, Rausch 5, Frank 2, Lechner 3, Krepper 2, Decker 3/2, Menger 1, Huber 1.

Badenliga Frauen

TV Schriesheim – TSV Rot 23:37 (8:19).

Der TSV Rot hat ein Handballfeuerwerk gezündet und in Schriesheim vor allem taktisch auf ganzer Linie überzeugt. Bereits in der ersten Viertelstunde gingen die Roter mit 11:5 in Führung, bis zur Halbzeit lies der TSV dann nur noch drei weitere Gegentore zu. Ohne nachzulassen agierte das Team von Trainer Michael Grünwedel auch im zweiten Abschnitt souverän, sicherte sich so den verdienten Sieg.

TSV Rot: Schober 1/1, Laier 9, Engelmann 7/2, Hofmann 14/5, Knopf 3, Schneider 3.

HG Königshofen/Sachsenflur – TSG Wiesloch 24:34 (12:12).

Das war eine lohnende Fahrt. Eine Halbzeit lang blieb die Partie ausgeglichen, was unter anderem mit dem fahrlässigen Umgang mit den eigenen Gelegenheiten auf Seiten der TSG zusammenhing. „In der ersten Halbzeit nutzten wir unsere Chancen nicht konsequent genug und standen nicht richtig in der Abwehr“, erklärte Wiesloch-Trainer Thomas Ernst. Doch sein Team wollte die 120 Kilometer nicht mit leeren Händen zurückfahren und drehte zur Freude Ernsts auf: „In der zweiten Halbzeit machten wir in Angriff und Abwehr alles richtig. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet.“

TSG Wiesloch: Lies 2, Schupp 2, Hilgenhaus 3, Sauter 10/5, Ruß 7, Hofmann 3, Frick 4, Hofstetter 3.

TSV Malsch – TSV Amicitia Viernheim 22:26 (12:12).

Malsch bot dem Primus aus Südhessen lange Paroli, muss sich aber geschlagen geben. Dennoch als klarer Außenseiter in die Partie gegangen konnte Trainer Wolfgang Schwab zufrieden sein mit der Leistung seiner Damen.

TSV Malsch: Rensch 5/5, Bujnoch 3, Lamade 2, Lenhard 3, Bride 5, Steinhauser 2, Scherer 1, Rothermel 1.

Verbandsliga Männer

TSV Malsch – TV Neuthard 26:30 (15:15).

Moral gezeigt und doch verloren: So konnte der TSV Malsch die Partie gegen Neuthard umschreiben. Bereits früh lagen die Hausherren mit 1:5 zurück, bis zur 18 Minuten und dem 6:11 blieb es dann ausgeglichen. Malsch, fest entschlossen, die Punkte noch nicht herzuschenken, fasste sich aber ein Herz und glich bis zur Pause noch aus. Nach dem Seitenwechsel ging der TSV sogar in Führung, die letzten fünf Minuten setzte es dann aber einen 1:7-Lauf, der alle Hoffnungen zerstörte.

TSV Malsch: Schäffner 3, Schnurr 2, Schay 1, Schirmer 3, Feldpausch 3, Wacker 3, Breitenstein 11/4.

TV Ispringen – TSV Rot 19:24 (6:10).

Mit 8:1 gestartet, konnte beim TSV Rot nicht mehr viel schief gehen: Daniel Linder im Tor kam gut in die Partie, die Abwehr vor ihm stand sicher. Einziges Manko: Die schwache Offensivleistung. Ispringen blieb tatsächlich lange dran, doch zumindest einen leichten Vorteil gab der TSV nie ab.

TSV Rot: J.Körner 7, J.Stegmüller 1, Steinhauser 2, T.Stegmüller 1, Schenk 6, S.Körner 4/3, Marterer 3/1.

TSG Dossenheim – TSV Wieblingen 29:25 (14:10).

Echte Derbystimmung in Dossenheim. Neben den TSG-Anhängern waren auch viele Wieblinger Zuschauer auf dem Rängen, trotzdem kam die TSG besser ins Spiel. Nach 18 Minuten führten die Gastgeber mit 13:7 – dieses Defizit konnte der TSV nicht mehr aufholen.

TSG Dossenheim: Möckel 5, Jünger 5, Heinicke 2, N.Elfner 2/2, Engler 2, Zach 1, Mohr 9/1, Breitschwerdt 3.
TSV Wieblingen: P.Wolf 5/2, Müller 2, Widmann 2, Klapdohr 2, Adler 8, Gaa 2/1, L.Wolf 1, Ross 1, Schneider 2.

Verbandsliga Frauen

TV Knielingen – TV Dielheim 22:21 (9:13).

Die Enttäuschung war Spielerinnen und Trainergespann ins Gesicht geschrieben: Nachdem die beiden Zähler aus der vergangenen Woche durch den Punktabzug wieder gestrichen wurde, wollte der TVD nun nachlegen. 58 Minuten lang führte Dielheim auch, doch kurz vor Schluss drehte Knielingen die Partie – zum Ärger der Gäste.

TV Dielheim: Recht 3/1, Linder 1, Kretz 7, Beierle 6/3, Neidig 2, Menges 1, Wagenblaß 1.

Landesliga Männer

TV Schriesheim – TSV Malschenberg 29:21 (13:9).

Das erste Tor gehörte dem Gast aus Malschenberg, es sollte jedoch die einzige Führung der „Büffl“ bleiben. Bis zur Pause geriet der TSV dann mit 9:13 in Rückstand. Individuelle Fehler und mangelndes Selbstvertrauen beim Torabschluss verhinderten die Aufholjagd im Hälfte zwei.

TSV Malschenberg: Rühl 1, Klefenz 5, Haupt 1, Kernberger 1, Stier 2, Storz 2, Eberhard 2/1, Lier 1, Diebold 1, Zander 4, Schork 1.

HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Handschuhsheim 32:26 (13:9).

Zwar musste sich der TSV Handschuhsheim im Spitzenspiel der HG Königshofen/Sachsenflur geschlagen geben, die überraschende Tabellenführung bleibt indes zunächst bestehen. Da auch die Zweitvertretung Großsachsen Federn ließ, grüßt der TSV weiter von der Spitze. Dennoch: Wirklich gefährden konnten die Handschuhsheimer den Heimsieg der HG zu keiner Zeit.

TSV Handschuhsheim: Krembsler 5, Layer 1, Joswig 3, Baumann 7, Rudolph 2, Schmitt 7/1, Frank 1.

TV Bammental – TV Friedrichsfeld II 21:15 (11:6).

Die vier Wochen Pause brachten die Bammentaler „Crocodiles“ nicht aus dem Tritt: Mit einem ungefährdeten 21:15-Erfolg meldete sich der TVB zurück. Grundstein für den Sieg war die starke Torhüterleistung, die eine früher 5:1-Führung ermöglichte und ein Sonderlob von Trainer Marc Winterhalder nach sich zog: „Nur dank einer stabilen Abwehrleistung und eines starken Daniel Holzinger im Tor gelang uns heute ein wichtiger Sieg“, erklärte der Bammentaler Übungsleiter: „Denn nach der vierwöchigen Pause war es wichtig, wieder einigermaßen in den Rhythmus zu kommen.“

TV Bammental: Schmitt 1, Balles 1, Großkopf 1, Schweizer 1, Dollinger 4/1, Zimmer 2, Hees 7, Heck 4.

Landesliga Frauen

TSV Steinsfurt – TV Bammental 22:18 (9:13).

Mit nur neun Spielerinnen angereist ging dem TV Bammental nach der Pausenführung die Luft aus. Nach 46 Minute erzielte Steinsfurt so den Ausgleich, bis zum Ende schraubte der TSV die Führung dann sogar auf fünf Treffer hoch.

TSV Steinsfurt: Oueren 3, Holdermann 3, Tauber 2, N.Berger 2, Ludwig 8/3, J.Olbert 2, Herbold 1, L.Olbert 1.
TV Bammental: Wieland 4, Heigl 7, Beckenbach 3/1, Juric 3, Berberich 1.

1. Kreisliga Männer

TV Sinsheim – HG Eberbach 35:26 (17:11).

Die HG Eberbach begann besser, doch nach einem Stotterstart in der Anfangsviertelstunde kam auch der TV Sinsheim ins Spiel. Und wie: Bis zur Pause setzte sich der TVS gleich mit sechs Treffern ab. „Ich bin mit der Leistungssteigerung ab der 15. Minute zufrieden“, erklärte Coach Oliver Zimmermann. Sein Team nutzte die gute Ausgangslage und ließ sich das Heft des Handelns auch im zweiten Abschnitt nicht mehr aus der Hand nehmen.

TV Sinsheim: Lehn 7, Würtele 1/1, Stier 6, Kunz 1, Al-Shakran 2, Reinmuth 6/3, Zimmermann 1, Scholl 10, Kühn 1.
HG Eberbach: Hildenbrand 3, Menges 1, Fischer 1, Kessler 8/2, Weis 3, Scherzinger 3, Deuser 2, Weber 5.

 

SC Sandhausen – TSG Wiesloch II 20:31 (9:15).

Gleich drei Spieler debütierten beim SC Sandhausen – es sah zunächst nach einem guten Start aus: Der SCS hielt bis zum 7:6 gut mit. Dann gelang allerdings in zehn Minuten kein einziges Tor mehr, Wiesloch nutzte die Situation gnadenlos aus und zog uneinholbar davon.

SC Sandhausen: Micola 5/1, Reutner 1, Günes 2, Nagel 4, Reith 6, Herpel 1, Pfeffer 1.
TSG Wiesloch II: Restle 1, Lampert 6/1, M.Peitz 4, Heger 1, Schmidt-Eisenlohr 4, Hecker 4/2, Weckesser 1, Wolfbeisz 4, Ziehensack 3, Müller 3.

 

SG Kirchheim – SG Nußloch II 37:38 (19:21).

Marco Weber war stinksauer. Dem Abteilungsleiter der SG Kirchheim passte die Schiedsrichterleistung gegen die SG Nußloch II ganz und gar nicht. Tatsächlich war der erste Punkt drin, doch die SGN setzte sich am Ende hauchzart durch. „In einem stets knappen Schlagabtausch haben wir unter dem Strich den Kürzeren gezogen“, lautete das Fazit Webers, nachdem er sich zumindest etwas beruhigt hatte. Dennoch: Die Niederlage wird ihn wohl auch weiterhin beschäftigen.

SG Kirchheim: Albrecht 1, Gorsberg 2, Glowczak 1, Krambs 5, Müller 3, Urban 5/3, Kluger 7, Henseler 5, Hambrecht 8.
SG Nußloch II: Neff 6, Sohns 6, Pau.Fehringer 7, Werner 4, Seiler 1, Wulle 1, Bickerle 2, Erles 11/5.

 

TSV Steinsfurt – TSV Wieblingen II 28:19 (13:11).

„Heute war entscheidend, dass wir den Gegner nicht unterschätzt haben und zu 100 Prozent konzentriert ans Werk gingen“, freute sich Steinsfurts Coach Daniel Weinheimer über den Start-Ziel-Sieg gegen Wieblingen II.

TSV Steinsfurt: Neckermann 3, Hörn 1, Olbert 4, Maaß 7, Pyck 1, Reinhardt 4/1, Ludwig 2, Müller 6/3.
TSV Wieblingen II: M.Müller 6, Barth 2, F.Müller 5, Güllicher 3/1, Schneider 3/2.

 

Spiel der Woche


15.10.2016

Zwei glückliche Trainer im Derby

(msc) Heidelberger Badenliga-Duell geht an Wiesloch – Malsch kämpft noch mit den Folgen der Abgänge Es ist eine seltene Angelegenheit: Zwei glückliche Teams nach einem [...]

Spielverlegungen


16.11.2016, m. E-Jugend 3. Kreisliga

Sinsheim gegen Handschuhsheim verlegt

(msc/cf). Das ursprünglich am 19.11.2016 angesetzte Meisterschaftsspiel (Nr. 237702) in der m. E-Jugend 3. Kreisliga zwischen dem TV Sinshheim und dem [...]

28.10.2016, w. E-Jugend 2. Kreisliga

Waldb./Eberb. gegen Steinsfurt verlegt

(msc/mh). Das ursprünglich am 29.01.2017 angesetzte Meisterschaftsspiel (Nr. 238509) in der w. E-Jugend 2. Kreisliga zwischen der SGH Waldbrunn/Eberbach und dem [...]

28.10.2016, m. E-Jugend 2. Kreisliga

Waldb./Eberb. gegen Dossenheim verlegt

(msc/mh). Das ursprünglich am 29.01.2017 angesetzte Meisterschaftsspiel (Nr. 237509) in der m. E-Jugend 2. Kreisliga zwischen der SGH Waldbrunn/Eberbach und der [...]

28.10.2016, m. D-Jugend 2. Kreisliga

Kronau/Östringen gegen Bammental verlegt

(msc/mh). Das ursprünglich am 13.11.2016 angesetzte Meisterschaftsspiel (Nr. 238071) in der m. D-Jugend 2. Kreisliga zwischen der SG Kronau/Östringen< und dem [...]

28.10.2016, w. E-Jugend 2. Kreisliga

Wilhelmsfeld gegen Meckesheim verlegt

(msc/mh). Das ursprünglich am 15.10.2016 angesetzte Meisterschaftsspiel (Nr. 238480) in der w. E-Jugend 2. Kreisliga zwischen dem SC Wilhelmsfeld und dem [...]

19.03.2016, w. C-Jugend Kreisliga

Bammental gegen Eschelbronn terminiert

(msc/mh). Das abgesetzte Meisterschaftsspiel (Nr. 239145) in der w. C-Jugend Kreisliga zwischen dem TV Bammental und dem TV Eschelbronn wurde wieder angesetzt. [...]

11.03.2016, w. C-Jugend Kreisliga

Bammental gegen Eschelbronn abgesetzt

(msc/mh). Das ursprünglich am 13.03.2016 angesetzte Meisterschaftsspiel (Nr. 239145) in der w. C-Jugend Kreisliga zwischen dem TV Bammental und dem TV Eschelbronn [...]

Weitere Spielverlegungen